Streit mit Landratsamt

Zeigt "Natalie Hot" Ampfing bald die kalte Schulter?

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Will gerne Ampfingerin bleiben, doch die Behörden machen es ihr nicht leicht. Natalie Hot hat Probleme.

Ampfing - Ein Protest vor dem Rathaus mit zahlreichen Mitstreitern. Ein Schriftwechsel mit Gemeinde und Kommune. Beschwerden durch die Nachbarn. Natalie Hot fühlt sich aus Ampfing verstoßen.

"Wenn Ampfing uns nicht will, vielleicht sollten wir dann nach Mallorca ziehen", kommt es dem Mann und Manager von Natalie Hot süffisant über die Lippen. Freilich rudert er gleich wieder zurück. "Wir fühlen uns grundsätzlich in Ampfing sehr wohl, haben viele Freunde hier, aber leider auch Gegner".

Der neu aufgeflammte Streit, der mittlerweile die Ebene des Landratsamtes Mühldorf erreicht hat, gilt als verhärtet.

Natalie Hot wird aktuell empfohlen, den Bauantrag zurückzuziehen. "Das laut Plan eingezeichnete Kinderzimmer soll Natalies Büro werden", heißt es vom Manager im Gespräch mit innsalzach24.de. "In dieser Phase stecken wir momentan". Doch das Landratsamt und die Kommune spielen nicht mit.

Störfaktor Natalie Hot?

Man habe direkte Nachbarn, die sich keineswegs durch den Beruf von Natalie Hot gestört fühlen würden, andere Nachbarn der Siedlung jedoch würden sich deutlich gegen diese Berufsausübung wehren. "Sie liegt in ihrem Büro auf der Couch und eine Webcam ist angeschaltet, mehr ist es doch gar nicht. Wir eröffnen doch kein Puff", so Natalies Mann weiter.

Wohngebiet ohne Gewerbe?

Besonders störe es Natalie und ihren Mann, dass die Behörden Gleichberechtigung nicht sehr groß schreiben würden. "Wenn man grundsätzlich sagt, diese Siedlung muss ohne Gewerbe sein, dann würden wir das verstehen, aber es gibt in dieser Siedlung schon Gewerbe, darum sollte man eben auch uns ein Gewerbe erlauben", so Natalie Hot gegenüber innsalzach24.de.

Natalie Hot und ihr Mann haben Bauantrag auf Nutzungsänderung gestellt, statt Kinderzimmer soll ein Raum als Büro genutzt werden. Doch das Umschreiben gestalte sich schwierig, so Natalie Hot weiter.

Der Streit mit den Behörden könnte weiter gehen. "Es gibt jetzt zwei Varianten, in einigen Wochen wird bestimmt der endgültige Ablehnungsbescheid kommen", vermutet Hot. Das Landratsamt könnte schreiben, dass der Betrieb eingestellt werden soll, dagegen könne man durchaus klagen, erläutert der Manager. Ein schwebendes Verfahren wäre die Folge.

Sollte jedoch ein Beschluss in den Briefkasten flattern, in dem es heißt: "Wir untersagen mit sofortiger Wirkung die Ausübung des Gewerbes in diesem Raum", könnte es schwierig werden für den Ampfinger Pornostar. "Dann müsste Natalie sofort damit aufhören und Ampfing hätte diesen Beruf wahrlich auf dem Gewissen", so der Manager abschließend. Ob man sich dann tatsächlich einen Umzug überlegen würde, wäre abzuwägen. "Wir möchten gerne hier bleiben, das ist unsere Heimat".

Quelle: innsalzach24.de

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