Betrunkener Franke strandet versehentlich in München

Wie im Albtraum: Nur im Schlafanzug in Regionalzug gestiegen! 

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München/Nürnberg- Die wohl kurioseste Geschichte des Wochenendes: Ein 22-Jähriger strandete nach einer rauschenden Diskonacht - nur mit einem Pyjama bekleidet - am Münchner Hauptbahnhof.

Erst am Hauptbahnhof in München ist am Sonntagmorgen (13. März) einem 22-Jährigen, alkoholisierten Franken aufgefallen, dass er in Nürnberg in einen falschen Zug gestiegen war. Eine Bundespolizeistreife staunte nicht schlecht, als ihr gegen 8:40 Uhr am Bahnsteig ein junger Mann, bekleidet nur mit einem Schlafanzug, über den Weg lief.

Der Mann hatte 1,14 Promille Alkohol im Atem. Dankenswerterweise konnte dem alkoholisierten Franken in der Bahnhofsmission ein Ticket besorgt werden, mit dem er um 11:05 mit dem RE 4018 die Rückfahrt nach Nürnberg antreten konnte.

So kam es zu dem kuriosen Vorfall

Der 22-Jährige feierte in einer Diskothek in Nürnberg. Alkoholisiert begab er sich nach Hause. Dort legte er sich, bekleidet mit dem Pyjama, schlafen. Da er derzeit nach Ansbach umzieht, ist die Wohnung bis auf eine Matratze leer.Nach wenigen Stunden Schlaf wachte er auf und dachte, er wäre in Ansbach besser aufgehoben. Ohne weiter darüber nachzudenken, ging er im Schlafanzug (ohne Geld oder Fahrschein) zum Hauptbahnhof und wollte in einen Zug nach Ansbach. Irrtümlich bestieg er den Zug nach München. Im Zug war er der Zugbegleiterin aufgefallen. Eine Gruppe anderer Reisender, die noch Platz auf ihrem Gruppenticket hatte, entschied sich, ihn auf ihrem Fahrschein mitreisen zu lassen.

Der 22-Jährige frühstückt zunächst 

Nachdem es dem Franken in der Bahnhofsmission gefiel, entschied er sich, nicht gleich mit dem nächstmöglichen Zug zurückzufahren, sondern erst noch das Frühstücksangebot mit Tee und Brot anzunehmen. Die Bundespolizisten in München verständigten ihre Kollegen in Nürnberg, damit die sich nicht wunderten, wenn ihnen jemand den Fahrgast mit Pyjama meldet oder einer Streife in die Arme läuft.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei München

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