Die Sturmwarnung erwacht aus dem Winterschlaf

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Oberbayern - Wassersportler aufgepasst: Ab dem 1. April nimmt der Sturmwarndienst wieder seinen Dienst auf und warnt Euch mit optischen Signalen vor drohenden Gefahren.

Der Sturmwarndienst warnt vom 1. April bis 31. Oktober von 7 Uhr bis 22 Uhr Wassersportler mit optischen Signalen vor Starkwind oder Sturm an folgenden oberbayerischen Seen: Ammersee, Starnberger See, Wörthsee, Staffelsee, Riegsee, Te-gernsee, Schliersee, Simssee, Chiemsee, Waginger-Tachinger See und Walchensee (bereits ab 1. März).

Die Regierung von Oberbayern appelliert an die Wassersportler die Starkwind- und Sturmwarnungen ernst zu nehmen. Viele Bootsunfälle könnten vermieden werden, wenn die Wassersportler rechtzeitig ihr Verhalten auf die Gefahrensituation abstellen und ans Ufer kommen. Für den Sturmwarndienst gibt es zwei Signale: Die Starkwindwarnung (40 Blitze pro Minute) soll die Wassersportler auf die Gefahr aufmerksam machen und sie veranlassen, die Wetterentwicklung sorgfältig zu verfolgen und ihr Verhalten darauf abzustellen. Es wird vor Windböen oder anhaltendem Wind von 6 und 7 Beaufort (39 bis 61 km/h) gewarnt.Die Sturmwarnung (90 Blitze pro Minute) soll die Wassersportler veranlassen, unverzüglich alle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und das Ufer oder windgeschützte Stellen aufzusuchen. Es wird vor Sturmböen von 8 und mehr Beaufort (62 km/h und mehr) gewarnt.

Die Sturmwarnung soll etwa eine Stunde vor dem erwarteten Eintreffen eines Sturms ausgelöst werden.Der Sturmwarndienst ist eine Aufgabe der Sicherheitsbehörden. In ihrem Auftrag beobachten Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes die Wetterentwicklung und veranlassen,dass die Integrierten Leitstellen die Warnungen auslösen. Die Sicherheitsbehörden haben an den Seen Sturmwarnleuchten installiert, die in der Zeit von 7 Uhr bis 22 Uhr geschaltet werden.

Pressemitteilung der Regierung von Oberbayern

Rubriklistenbild: © dpa

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