Polizei Passau unterbindet Rauschgift-Schmuggel nach Holland 

Albanischer Sattelzug mit 230 Kilo Marihuana an Bord

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Passau - Fahndungsbeamte fanden in einem Sattelzug an der Rastanlage Donautal-Ost der Bundesautobahn A3 Unmengen an Marihuana, das von Italien nach Holland mit einem Sattelzug geschmuggelt werden sollte: 

Am Montag, 17. Oktober, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Passau (PIF) einen Sattelzug mit albanischen Kennzeichen an der Rastanlage Donautal-Ost der Bundesautobahn A3 bei Passau. 

Im Fahrzeug, das defekt war, wurde der 57-jährige Fahrer angetroffen. Als die Polizisten die Ladefläche des Aufliegers kontrollierten, hatten die Fahnder den sprichwörtlichen guten Riecher. 

Aus dem Laderaum schlug den Beamten typischer Marihuanageruch entgegen. Auf der Ladefläche befanden sich 72 leere Gitterboxen aus Plastik, in deren hohle Standbeine fast 300 Plastikrohre geschoben waren. Diese waren jeweils randvoll mit Marihuana gefüllt. Dadurch ergibt sich eine Gesamtmenge von mehr als 230 kg Rauschgift

Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft Passau zusammen mit der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER Südbayern) des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München übernommen. 

Nach den ersten Feststellungen wurden die Boxen in Italien aufgeladen und sollten nach Holland transportiert werden. Der 57-jährige Fahrer wurde festgenommen. Der von der Staatsanwaltschaft Passau beantragte Haftbefehl wurde vom Amtsgericht Passau erlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Pressemeldung Bayerisches Landeskriminalamt

Rubriklistenbild: © dpa

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