Am Kreisverkehr in Piding komplett verfahren

Reichenhaller (31) verwechselt Autobahn mit Radweg

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Piding - Ein 31-jähriger nigerianischer Asylsuchender entging knapp einer Katastrophe - er hatte sich komplett verfahren und landete auf der Autobahn. Nur das beherzte Eingreifen zweier Polizeistreifen konnte schlimmeres verhindern.

Das hätte böse ausgehen können. Aufmerksame Schleierfahnder beobachteten am vergangenen Freitagvormittag - als sie gerade die Autobahnbrücke bei Piding passierten - einen Radfahrer auf der darunterliegenden Fahrbahn. Durch das schnelle Eingreifen einer zweiten hinzugeholten Fahnderstreife konnte der orientierungslose Radler - ein 31-jähriger Asylsuchender aus Bad Reichenhall - mitsamt seinem Bike von der Autobahn weggebracht werden.

Aufgrund des fehlenden Pannenstreifens und des durch die Leitplanken äußerst schmalen Grünstreifens, gestaltete sich die „Rettung“ des nigerianischen Staatsangehörigen als nicht ganz ungefährlich.

Am Kreisverkehr verfahren  

Um den jungen Mann in Sicherheit bringen zu können, musste gleichzeitig der fließende Verkehr beziehungsweise die anderen Verkehrsteilnehmer auf den Gefahrenbereich aufmerksam gemacht werden. Es stellte sich heraus, dass der Mann mit dem Fahrrad von Bad Reichenhall in Richtung Aufham unterwegs war. 

Offensichtlich hatte er sich am Kreisverkehr der Bundesstraße 20 komplett verfahren und war dabei auf die Autobahn in Richtung Salzburg geraten. 

Nachdem ihn die Beamten der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein auf die Gefährlichkeit seiner Aktion hingewiesen hatten, konnte er die restliche Fahrtstrecke auf einem weitaus gefahrloseren Radweg fortsetzen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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