Arbeitsreiches Wochenende für Traunsteiner Schleierfahnder

Urkundenfälschungen, Drogen, Haftbefehle und noch viel mehr…

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Piding - Angefangen von etlichen Urkundenfälschungen im Kfz- und Führerscheinbereich, über Feststellungen von einigen Kleinmengen Betäubungsmittel, Vollzug von Haftbefehlen bis hin zum Fahren ohne Fahrerlaubnis:

Begonnen hatte die arbeitsreiche Serie am Freitag, hierbei wurden im grenzüberschreitenden Verkehr, unter anderen drei Fahrzeugen kontrolliert, bei denen der Fahrer keine bzw. eine abgelaufene ausländische Fahrerlaubnis hatte. Hierbei sei der Fall eines jungen Franzosen erwähnt, der Richtung Salzburg unterwegs war und an der AS Anger kontrolliert wurde. Beifahrer war sein Vater auf den das Fahrzeug angemeldet war. 

Beide konnten sich mit ihren französischen Dokumenten legimitieren, doch war kein Führerschein ausgehändigt worden. Auf die Frage, ob der Fahrer eine Fahrerlaubnis habe, sagte sein Vater gleich, dass sie diese Zuhause in Frankreich vergessen haben. Darauf wurde ihnen erklärt, dass es kein Problem für die Schleierfahnder sei, in Frankreich eine Überprüfung durch zu führen. Nach einer kurzen Bedenkzeit, gab der Fahrer reumütig zu, dass er keinen Führerschein besitzt.

Kurz zuvor wurde von einer anderen Streife ein slowenischer Kleintransporter kontrolliert. Die beiden Slowenen gaben an, sie kommen von München, wo sie auf einer Baustelle zur Probe gearbeitet hatten. Den Polizisten viel bei der Durchsicht der Ladung eine größere Menge an neuwertigen Kabelabschnitten auf. Darauf angesprochen gaben die Männer an, die Kabel auf der Baustelle gestohlen und für den Transport abgeschnitten zu haben.

Der Sonntag war der arbeitsreichste Tag

Gegen 01.00 Uhr wurde ein deutsches Fahrzeug, Fahrtrichtung München an der Anschlussstelle Bad Reichenhall gestoppt. Die deutsche Fahrerin und der kosovarische Beifahrer händigten ihre Dokumente aus. Dabei konnten die Fahnder feststellen, dass die Dokumente des Mannes, Aufenthaltstitel und Führerschein Fälschungen waren. Die beiden anderen Fahrgäste im Fond konnten lediglich ihre kosovarischen Personalausweise vorzeigen. 

Gültige Papiere zur Einreise hatten sie jedoch nicht. Die Fahrerin gab an, die beiden Männer zufällig in Wie getroffen und mitgenommen zu haben, da sie noch München wollten. Eine Überprüfung der Fingerabdrücke ergab, dass einer der Männer der Bruder des Beifahrers war. Die weitere Sachbearbeitung übernahm das zuständige Kommissariat der KPI TS.

Ein kontrollierter Bulgare hatte in der Seitenablage der Fahrertüreein Butterflymesser zugriffsbereit liegen. Dieses wurde nach dem Waffengesetz sichergestellt, da es sich hierbei um einen verbotenen Gegenstand handelt.

Auch in den frühen Morgenstunden gab es noch genug Arbeit

Gegen Mitternacht wurde Richtung München ein slowenisches Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen, dabei wurde in der Mittelkonsole Utensilien gesichtet, die für die Herstellung eines Joints benötigt werden. Die durchgeführte Überprüfung des Fahrgastraumes brachte 4g Haschisch zum Vorschein. Der Fahrer wurde wegen Schmuggel von Betäubungsmittel zur Anzeige gebracht.

Die Fahnder auf der Schiene, kontrollierten bei der Fahrt von München nach Salzburg einen Deutschen. Dieser wies sich mit seinem Personalausweis aus. Eine Überprüfung im Fahndungsbestand ergab, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Traunstein zur Strafvollstreckung ausgeschrieben war. Der Mann beging einen Verstoß gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz und wurde zur einer Geldbuße verurteilt. Da der Reisende keinen festen Wohnsitz hat, konnte ihm die Zahlungsaufforderung nicht zugestellt werden und die Staatsanwaltschaft veranlasste die Ausschreibung. Nach Bezahlung der Buße, konnte er weiter nach Österreich reisen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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