Bundespolizei stoppte Araber bei Piding

Aus Versehen zum Schleuser geworden?

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Polizisten stoppten am Sonntag einen mutmaßlichen Schleuser auf der A8, welcher sich trotz Navigationssystem verfahren hatte.

Piding – Die Bundespolizei hat am Sonntag auf der A8 einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der hatte eine skurrile Ausrede

In den späten Abendstunden stoppten Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle bei Piding einen Kleinbus mit österreichischen Kennzeichen. Der Fahrzeugführer und vier seiner Begleiter, alle Staatsangehörige der Vereinigten Arabischen Emirate, konnten sich ordnungsgemäß ausweisen.

Im Wagen saßen noch vier weitere Personen, die keine Papiere für die Einreise nach Deutschland hatten. Eigenen Angaben zufolge stammen sie aus dem Irak. Nach Aussage des Fahrers war die Gruppe auf dem Rückweg von einem Ausflug nach Zell am See. Bei der Heimfahrt nach Wien wären sie trotz Navigationsgerät vom Weg abgekommen und nur versehentlich über die Grenze gefahren. 

Der mutmaßliche Schleuser, der einen festen Wohnsitz in Österreich hat, wird sich voraussichtlich schon bald strafrechtlich verantworten müssen. Als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren hatte der 30-Jährige 500 Euro zu hinterlegen, ehe er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen werden konnte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten die Iraker ebenfalls das Land verlassen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: BGland24.de

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