Tajik-Rallye

Wenn es sich neben der Straße leichter fährt

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In Kasachstan machten Thomas und Michael die schlechten Straßen zu schaffen

Polling - Das Rennen um den Sieg bei der Tajik-Rallye spitzt sich weiter zu. Mehrere Teams kämpften sich fast gleichauf über die Straßen in Kasachstan.

Die beiden Pollinger Thomas Fürfanger und Michael Nicklbauer sind weiter auf dem Weg nach Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikstans, zugleich Zielort der Tajik-Rallye. Mehr und mehr entwickelt sich der Kampf um den Sieg bei der Benefizrallye zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen - zumindest, soweit es aufgrund des GPS-Trackings ersichtlich ist.

Iran-Route brachte keinen Vorteil

Der Fiat Panda leistet den Pollingern weiter gute Dienste (zum Vergrößern Bild anklicken)

Zu den Favoriten zählt weiter das Team "Blauroter Eichkater", das eine Außenseiter-Route über Polen, das Baltikum und Russland gewählt hatte. Sie hatten den längeren Weg, konnten aber auch beinahe 1000 Kilometer mehr zurücklegen als das Team mit der bislang zweitlängsten Route. Aktuell befindet sich der Eichkater in Kirgistan. Das Pamirgebirge, den wohl schwersten Abschnitt der gesamten Rallye, muss auch dieses Team noch bewältigen.

Aus westlicher Richtung nehmen gleich mehrere Teams beinahe gleichauf Kurs in Richtung Tadschikistan. Interessant dabei: Zwei der drei Teams, die aktuell in Westusbekistan unterwegs sind, haben eine nördliche Route über Georgien, Russland und Kasachstan genommen. Die dritte Mannschaft, "Altai Mole", ist über den Iran gefahren. Jetzt liegen alle drei beinahe gleichauf. Einige weitere Teams liegen weit zurück, sind erst in Kasachstan oder Russland.

Genauer Standort der Pollinger unklar

Der Fiat Panda in der Dämmerung

Wo Thomas und Michael platziert sind, ist unklar. Die Pollinger haben sich vom Team "Zentralasiatischer Steppeniltis" wieder getrennt und sind erneut alleine unterwegs. Weil sie keinen GPS-Tracker an Bord haben, kann über den exakten Standort nur spekuliert werden. Unter allen Teams aus westlicher Richtung mit GPS-Tracking liegt der Steppeniltis auf dem ersten Platz. Gut möglich also, dass Thomas und Michael ebenfalls gut platziert sind.

Wie erwartet hatten Thomas und Michael in Kasachstan vor allem mit den schlechten Straßen zu kämpfen. Noch in Kasachstan schickten die beiden folgende Nachricht in die Heimat: "Wir sind jetzt kurz vor dem Aralsee Das zieht sich aber noch ein wenig. Die Straßen sind so schlecht, dass wir die meiste Zeit daneben fahren."

Quelle: innsalzach24.de

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