Nürnberg

Prozess gegen Heckenschützen nach Anträgen unterbrochen

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Der wegen versuchten Mordes angeklagte Phillip K. (l) steht am 16.09.2015 in der Anklagebank im Sitzungssaal im Landgericht Nürnberg-Fürth neben seinem Anwalt Harald Straßner.

(Foto - aktuell)

Nürnberg (dpa/lby) - Unmittelbar nach dem Start ist der Prozess gegen den mutmaßlichen Heckenschützen in Nürnberg unterbrochen worden. Die Anwälte des 50 Jahre alten Angeklagten beanstandeten am Mittwoch mehrere Verfahrensfehler bei der Festnahme und Vernehmung ihres Mandaten. Auch bei der Zeugenbefragung der Lebensgefährtin sei es zu Unregelmäßigkeiten gekommen, sagte Verteidiger Harald Straßner vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth.

Die Staatsanwaltschaft brachte einen Beweisantrag ein. Schriftstücke, die vor wenigen Tagen beim Angeklagten gefunden worden sein sollen, sprächen demnach für den Versuch des Angeklagten, Zeugen bei ihrer Aussage beeinflusst haben zu wollen. Der Mann muss sich wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes verantworten, weil er aus seiner Wohnung in Nürnberg heraus Autos beschossen haben soll.

dpa

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