Quadro Nuevo am Blütenfluss

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Rosenheim - Am Mittwoch heißt es für alle LGS-Besucher : Sitzkissen einpacken! Quadro Nuevo gibt endlich sein Openair-Konzert.

Wenn die Wettervorhersage tatsächlich stimmt, dann wird der kommende Mittwoch wieder ein grandioser Sommertag. Genau richtig für ein weiteres wunderbares Konzert von Quadro Nuevo, aber diesmal eben endlich im passenden Gartenschau- Ambiente. Als Quadro Nuevo wegen des Dauerregens im Juni im Ballhaus auftraten, da brachte es Mulo Franzl gleich auf den Punkt: “Ich dachte eigentlich, wenn wir ein Konzert auf der Landesgartenschau geben, dann liegen unsere Zuschauer an einem lauen Sommerabend gemütlich auf Decken zwischen den Blumenbeeten. Stattdessen sitzen jetzt alle wie die Ölsardinen im Ballhaus.“ Das Konzert im Juni war trotzdem ein voller Erfolg, zumindest für die mehr als 800 Leute, die im Saal saßen. Aber weil so viele draußen bleiben mussten und vielleicht auch, weil Quadro Nuevo ihren Fans doch noch ein richtig schönes Open Air- Konzert auf der Gartenschau bescheren wollten, entschied die Band spontan:“Wir spielen noch einmal für die Gartenschaubesucher.“

Niemand hätte gedacht, dass es schon im Juli klappt. Hat es aber…. und auch die lauen Sommerabende sind rechtzeitig da. Vergangenen Freitag beim Konzert der CubaBoarischen genossen schon 5000 Besucher die entspannte Woodstock-Stimmung. Am Sonntagabend konnten 1200 begeisterten Fußballfans beim Public Viewing und Temperaturen um die 30 Grad beim WM-Finale mitfiebern. Und am Mittwoch geht das LGS- Sommermärchen in die nächste Runde. Um 18 Uhr spielt Quadro Nuevo endlich auf der Gartenschau-Bühne. Wer schlau ist nimmt eine große Picknick-Decke oder einen Camping-Stuhl mit. Denn Stühle gibt es wie immer nur für etwa 350 Besucher. Die Biertische bei den CubaBoarischen waren eine Ausnahme, quasi die Vorboten des Public Viewings vom Bayerischen Rundfunk.

Und wer schlau ist, bleibt nach Quadro Nuevo gleich sitzen: Ab 21.30 Uhr gibt es dann noch Openair-Kino – und zwar einen echten Geheimtipp, den Film „Rivers and Tides“ von Andy Goldsworthy. Der schottische Künstler ist weltbekannt für seine faszinierenden Arbeiten mit Naturmaterialien - Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser: Flüchtige, vergängliche Werke mit und gegen den Fluss der Zeit. Thomas Riedelsheimer hat Goldsworthys Arbeit über 4 Jahre begleitet. Ein Film über das Unvorhersehbare, das Überraschende und Vergängliche, die Geduld und den unbändigen Willen zu verstehen. Im Zusammenspiel mit der ästhetisch adäquaten Filmsprache und der kontrapunktisch eingesetzten Musik Fred Friths entstand ein Glücksfall fürs dokumentarische Kino. Das ganze wird von Bernhard Baudler eingeführt.

Pressemeldung Landesgartenschau Rosenheim

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