Tragischer Bergunfall:

Am Hochkalter 450 Meter in den Tod gestürzt

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Am Hochkalter ereignete sich am Samstag ein tragisches Bergunglück.

Ramsau - Ein tragischer Unfall ereignete sich in den Berchtesgadener Alpen. Bei einer schweren Bergtour stürzte ein Österreicher (27) am Hochkalter rund 450 Meter tief in den Tod!

Am Samstag, den 29. August, gegen 5.30 Uhr brach ein 27-jähriger Bergsteiger aus Großgmain, Salzburger Land, von zu Hause aus auf, um die so genannte "Blaueisumrahmung" zu begehen. Bei dieser acht- bis zwölfstündigen Bergtour werden mehrere Gipfel im Bereich des Hochkaltergebirges in den Berchtesgadener Alpen, Nationalpark Berchtesgaden, bestiegen. Dabei gilt es Schwierigkeiten bis zum vierten Grad nach UIAA zu klettern.

Der Österreicher war alleine unterwegs. Nachdem er bis in die späten Abendstunden nicht erreicht werden konnte, verständigte die Mutter die Polizei Berchtesgaden. Bei einer großen Suchaktion, bei der auch zwei Hubschrauber zum Einsatz kamen, konnte der Mann am 30. August, gegen 9.20 Uhr nur mehr tot an den Südabstürzen der Blaueistürme, Hochalmgebiet, aufgefunden werden. Er dürfte im Bereich des zweiten und dritten Blaueisturmes etwa 450 Meter tief abgestürzt sein.

Der Leichnam wurde nach Unfallaufnahme durch einen Polizeibergführer der Polizei Berchtesgaden durch die Bergwacht Ramsau geborgen. Zuvor wurden mehrere Gipfelbücher nach einem Eintrag des Mannes hin überprüft, um den Suchbereich einzugrenzen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Quelle: BGland24.de

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