Laut Online-Reiseportal Ab-In-Den-Urlaub.de

Studie: Wo ist Skifahren am günstigsten?

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Reit im Winkl - Das Online-Reiseportal Ab-In-Den-Urlaub.de hat die Skipass-Preise in 100 Alpen-Skigebieten miteinander verglichen. Dabei ging es von Land zu Land zum Teil gravierende Unterschiede:

Die Wintersportsaison 2015/2016 beginnt. Die Skigebiete in den Alpen öffnen ihre Pisten. Welche Skigebiete eignen sich für Sparfüchse und in welchen muss für den Skipass besonders viel Geld eingeplant werden? Das Online-Reiseportal

Ab-In-Den-Urlaub.de

hat 100 Skigebiete in den Alpen untersucht.

Skifahren in der deutschen Alpenregion am günstigsten

In den Alpen kostet eine Skipass-Tageskarte durchschnittlich 47 Euro pro Person, die Wochenkarte 263 Euro. Am günstigsten ist der Pistenspaß in den deutschen Alpen (Tageskarte 37 Euro, Wochenkarte 211 Euro). Etwa gleichteuer fährt es sich die Pisten hinab in Italien (Tageskarte 45 Euro, Wochenkarte 252 Euro) und Frankreich (Tageskarte 45 Euro, Wochenkarte 260 Euro). Die Skipass-Preise in Österreich liegen leicht über dem Durchschnitt (Tageskarte 48 Euro, Wochenkarte 265 Euro). Mit Abstand am höchsten sind die Kosten im Alpenland Schweiz (Tageskarte 60 Euro, Wochenkarte 328 Euro).

Die Deutschland-Übersicht

44 Euro für einen Tag Pistengaudi rund um die Zugspitze

Viel Pistengaudi für ihr Geld können Wintersportbegeisterte in Deutschland bekommen. So erscheinen die Preise für einen Skipass im teuersten hier erfassten deutschen Skigebiet Steinplatte – Winklmoos-Alm mit 45 Euro (Tageskarte) und 237 Euro (Wochenkarte) im Alpenvergleich fast schon lächerlich günstig. Die Liftanlagen rund um die Zugspitze können für 44 Euro (Tageskarte) und 254 Euro (Wochenkarte) benutzt werden, die am Nebelhorn für 42 Euro (Tageskarte) und 243 (Wochenkarte).

Geringe Preisspanne in Österreich

In Österreich gibt es zwischen den einzelnen Skigebieten keine großen Preisunterschiede. So kostet in den Skigebieten Ischgl, Sölden, Ski Arlberg, Kitzbühel, Hollersbach Mittersill, Hochzillertal Hochfügen sowie Saalbach die Tageskarte gleichermaßen nur 51 Euro. Unterschiede gibt es lediglich bei den Wochenkarten. In Ischgl muss der Wintersportler für sieben Tage Pistenspaß 308 Euro hinblättern, was den Höchstwert in Österreich darstellt. 35 Euro günstiger ist die Wochenkarte hingegen in Kitzbühel (272 Euro). Für die Skipass-Wochenkarte in Sölden müssen Ski- und Snowboardfahrer 290 Euro bezahlen.

Die Österreich-Übersicht

Preise in Italien durchschnittlich – Frankreich mit top Preis-Leistungs-Verhältnis

In Italien können die Liftanlagen zu etwa vergleichbaren Preisen wie in Österreich benutzt werden. Die Tageskarte im teuersten in dieser Studie erfassten Skigebiet des Landes (Kronplatz) kostet 51 Euro. Der Preis für die Wochenkarte liegt bei 266 Euro. Etwas günstiger ist der Skipass in Val di Fiemme/Obereggen: Für 45 Euro (Tageskarte) oder 248 Euro (Wochenkarte) stehen die Pisten, auf denen bereits drei Nordische Skiweltmeisterschaften stattfanden, zur freien sportlichen Verfügung.

Die französischen Skigebiete verfügen im Alpenvergleich über die mit Abstand meisten Pisten-kilometer. Mit Les 3 vallées und Portes du Soleil – 600 und 650 Pistenkilometer - streiten nicht umsonst gleich zwei Skigebiete des Landes um den Titel „Größtes Skigebiet der Welt“. Vor allem zweitgenanntes besitzt aufgrund jener Dimensionen und günstiger Skipasspreise (Tageskarte 50 Euro, Wochenkarte 279 Euro) ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schweiz mit Abstand am teuersten

Es verwundert nicht, dass die acht teuersten Alpen-Skigebiete in der Schweiz liegen. Auf Platz 1 thront, wie in den Jahren zuvor, Zermatt. Um einen Tag lang die insgesamt 54 Skianlagen vor Ort benutzen zu können, bedarf es umgerechnet 73 Euro. Eine Wochenkarte kostet sogar stolze 395 Euro. Platz 3 sichert sich das exklusive St. Moritz Corviglia (Tageskarte 70 Euro, Wochenkarte 377 Euro). Das teuerste Skigebiet außerhalb der Schweiz - Les 3 vallées – liegt in Frankreich (Tageskarte 59 Euro, Wochenkarte 335 Euro).

Vergleichen lohnt sich!

Allein zwischen den Skigebieten Deutschlands und der Schweiz bestehen Preisunterschiede von durchschnittlich 23 Euro pro Tag, sodass sich ein Vergleich lohnt. Deshalb ist es ratsam, seine persönlichen Anforderungen an ein Skigebiet zu durchdenken, bevor die Entscheidung für ein vielleicht überteuertes Skigebiet fällt. 

Aufgrund zu milder Temperaturen und des somit ausbleibenden Schneefalls verschieben aktuell viele Skigebiete den Beginn ihrer Wintersaison. Wer dennoch bereits jetzt seine Ski oder sein Snowboard unter sich schnallen möchte, sollte hochgelegene Skigebiete über 2.000 Meter oder gar einen Gletscher ansteuern. Um sicherzugehen, dass die gewünschten Lifte und Pisten geöffnet sind, ist ein kurzer Blick auf die Internetseite des jeweiligen Skigebietes ratsam.

Pressemitteilung UNISTER Travel

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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