Daniela Ludwig zur geplatzten Tourismus-Fusion

"Nur gemeinsames Auftreten stärkt Regionen"

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MdB Daniela Ludwig und MdB Peter Ramsauer vor einem Werbebild von Schloss Herrenchiemsee auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin.

Rosenheim - „Nur ein professionelles und gemeinsames Auftreten stärkt die Regionen im nationalen und internationalen Wettbewerb“, ist Daniela Ludwig überzeugt. Ihre Reaktion zur geplatzten Tourismus-Fusion:

Bayern ist Tourismusland Nummer 1 in Deutschland, doch der Konkurrenzdruck nimmt zu.

„Nur ein professionelles und gemeinsames Auftreten stärkt die Regionen im nationalen und internationalen Wettbewerb“, sagte die tourismuspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Daniela Ludwig nach einem Rundgang über die Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses des Bundestags und Wahlkreisabgeordneten von Traunstein und Berchtesgadener Land Peter Ramsauer informierte sich die Rosenheimer Abgeordnete an den Ständen der Bayern Tourismus Marketing GmbH, des Bayerischen Heilbäder-Verbandes, des Oberbayern Tourismus und des Tourismusverbandes Chiemsee-Alpenland über die touristischen Angebote und Neuheiten.

Ludwig: "Wettbewerb nimmt zu"

„Wir können ganz klar sagen: Die bayerischen Destinationen müssen sich mit ihrer Leistungsstärke im internationalen Wettbewerb nicht verstecken. Aber die Präsentationen der Anbieter aus anderen Ländern führt uns vor Augen, dass der Wettbewerb zunimmt.“

Ludwig bedauerte, dass die Fusion der Tourismusverbände in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein vorerst gescheitert ist. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn der Dialog zwischen beiden Verbänden wieder aufgenommen wird.“

Pressemeldung Daniela Ludwig

Reaktionen weiterer Politiker

Neben den Landräten von Rosenheim und Traunstein hat sich unter anderem auch der Traunsteiner Landtagsabgeordnete Klaus Steiner zur geplatzten Fusion geäußert.

Der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch sah vor allem die Rosenheimer Seite verantwortlich für das Nichtzustandekommen der Fusion. "Wir waren beim Tourismus noch nie so weit und jetzt ist es das zweite Mal, dass Rosenheim einseitig die Gespräche aufkündigt. Dieses Vorgehen tut weh", sagte er.

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