Prozess wegen Bluttat in Rosenheim

Zeuge: "Äußerst massive Gewalteinwirkung auf Bauch!"

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Der Angeklagte vor dem Prozessauftakt. Sein Rechtsanwalt Dr. Markus Frank (rechts) redet hier mit ihm. 

Traunstein - Im Juli 2015 kam es in der Rosenheimer Innenstadt zu einer tödlichen Messer-Attacke. Eine schwangere Frau verlor ihr ungeborenes Kind und starb kurze Zeit später ebenfalls. Am Dienstag war der erste Prozesstag:

Die wichtigsten Fakten im Überblick: 

  • Im Juli 2015 wurde eine Schwangere getötet. Sie und das ungeborene Kind starben. Nachbar T. wurde mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt.
  • Als mutmaßlicher Täter muss sich ihr Ehemann vor dem Landgericht Traunstein verantworten.
  • Dieser erlebte im Sommer eine persönliche Krise, weil sein Studium an der Hochschule Rosenheim zu scheitern drohte. Die entscheidende Prüfung jedoch bestand er vor der Tat. 
  • Er habe dann plötzlich dämonische Stimmen im Kopf gehört, die ihm vorhersagten, dass etwas Schlimmes passieren werde und ihn befahlen, seine Frau zu töten.
  • Am Tattag ließ der Dekan den Angeklagten durch die Polizei von der Hochschule Rosenheim nach Hause bringen. Die Polizei vernahm das Ehepaar und ließ den Mann bei ihr. Man stellte keine Eigen- oder Fremdgefährdung fest. 
  • Nur durch das Eingreifen eines weiteren Nachbarns, der zur Eisenstange griff, konnte der Messerangriff des mutmaßlichen Täters auf Nachbarn T. abgewehrt werden. Vermutlich rettete das sein Leben. 
  • Nach der Vernehmung von T. entschuldigte sich der Angeklagte bei ihm

UPDATE 15.45 Uhr: Aussage des Rechtsmediziners

Massive Gewalteinwirkung

Ein Rechtsmediziner erklärte in seiner Aussage, dass vom Angeklagten vier Blutproben genommen worden seien. Diese haben alle 0,0 Promille ergeben. Eine Urinprobe wurde verweigert. Die toxikologische Untersuchung habe keine Intoxikation ergeben, so der Mediziner. 

Im weiteren Verlauf gab er einen genauen Bericht über die Verletzungen und Todesursache des ungeborenen Kindes ab. Der Angeklagte wirkte während des Berichtes bedrückt, mitgenommen, sein Blick ist zu Boden gerichtet. Im Anschluss wurde der Obduktionsbericht der Ehefrau vorgetragen. Es habe massive Gewalteinwirkung auf Kopf und Bauch der schwangeren Frau gegeben. 

Der Richter stellte im Anschluss an den Bericht die Frage, wie heftig man der Gewalteinwirkung einstufen könne. Der Rechtsmediziner antwortete darauf, dass die Einwirkung im Bereich des Bauches äußerst massiv gewesen sei, auf den Kopf der Frau im oberen Bereich des Spektrums. Es sei durchaus möglich, dass die Verletzungen durch drauftreten und -springen entstanden seien.

Bericht von Biomechaniker

Als letzter Zeuge sagte am Dienstag ein Biomechaniker aus. Dieser hatte ein Blutspurengutachten erstellt. Die Blutspuren decken sich laut dem Bericht mit den Zeugenaussagen.

Die Verhandlung wurde daraufhin geschlossen und wird am Donnerstag ab 9 Uhr fortgesetzt. Auch dann berichten wir wieder aus dem Gerichtssaal!

UPDATE 15 Uhr: Weitere Zeugen kommen zu Wort

Zeuge W. ging mit Verkehrsschild dazwischen

Am Nachmittag wurde die Zeugenvernehmung fortgesetzt. Zunächst wurde der Nachbar W. vernommen, welcher mit einem Verkehrsschild zwischen die Messerstecherei gegangen war. 

Der Zeuge W. kenne den Angeklagten seit knapp zwei Jahren, er habe bei ihm in der WG gewohnt im selben Haus im Erdgeschoss. Der Angeklagte habe nicht oft am WG-Leben teilgenommen. „Wenn wir gegrillt haben, hat er meist gelernt. Ich habe ihn als sehr ruhige Person, die nie aggressiv war, wahrgenommen.“ Negativ sei dem Zeugen an dem Ehepaar nichts aufgefallen. Er habe schon gemerkt, dass er die Tage vor der Tat stark unter Stress stand wegen den Prüfungen. 

Am Tattag selbst habe der Zeuge Lärm auf der Straße gehört. Er sei dann mit seinem Nachbarn auf die Straße gegangen, habe aber nichts gesehen, weswegen er wieder ins Haus zurückkehrte. „Ich habe dann Leute das Treppenhaus runterlaufen hören und bin dann hinterher.“ Er habe dann den ihm bekannten Angeklagten gesehen und gefragt was ist los? Richard K. habe dann nur geschrien, 'Hilfe, Hilfe, er hat meine Frau erstochen'.“ Daraufhin schritt er mit der Eisenstange, einem Verkehrsschild, ein. Dann habe der Zeuge erst gesehen, dass der Verletzte am Boden sein Nachbar sei. Dann habe er einen kurzen Filmriss gehabt. Er sah, wie der Angeklagte wild auf den geschädigten Nachbarn einschlug und habe geschrien „Richard hör auf“, woraufhin der Angeklagte von seinem Opfer abließ. Eine Frau habe dann geschrien, er solle die Messer niederlegen. Auf die Frage des Verteidigers, wie ihm der Angeklagte vorgekommen sei, antwortete Zeuge W., dass er einfach seelenruhig weggegangen sei.

"Hilfe, jemand hat meine Frau umgebracht!"

Die Zeugin A. kenne den Angeklagten aus der Nachbarschaft nicht. Sie habe am Tattag Geburtstag gefeiert und hörte einen lauten Knall und ein lautes „Hilfe“. Sie sei zunächst davon ausgegangen, es sei ein Unfall passiert. Dann habe sie jemanden gehört, der geschrien hat „Hilfe, Hilfe, jemand hat meine Frau umgebracht“. Daraufhin sah sie den Angeklagten, nur mit Jeans bekleidet. Sie rief daraufhin den Notruf. 

Im weiteren Verlauf sei der Angeklagte mit den zwei Messern auf sie zugegangen, woraufhin sie ihn angeschrien habe, er solle die Messer niederlegen, was er dann auch getan habe. „Er hat dann die Messer abgelegt und mich in einem total ruhigen Ton gefragt, ob ich etwas zum Anziehen für ihn habe.“ Daraufhin habe sie ihn angeschrien, er solle sich schleichen. Der Angeklagte machte auf die Zeugin einen sehr verwirrten Eindruck. Er sei erst total aufbrausend gewesen und im nächsten Moment ganz ruhig.

UPDATE 12.35 Uhr: Angeklagter entschuldigt sich

Untersuchung des Täters durch eine Fachärztin für Rechtsmedizin

Die Ärztin sagte aus, dass der Angeklagte bei der Untersuchung bei Bewusstsein war. Auffallend sei gewesen, dass er seinen rechten Daumen abgeknickt hatte. Dies sei nach Aussagen von Richard K. ein „wahres Zeichen“ entgegen des ausgestreckten Daumens. 

Die Untersuchung habe sich schwierig gestaltet, da der Angeklagte nur wenig kooperiert habe. „Er hat auch zwischendurch immer wieder sein Bett gemacht und alles glattgestrichen sowie sich das Gesicht gewaschen. Dadurch versinnbildlichte er, dass für ihn Ordnung und Disziplin besonders wichtig sind.“ Der Angeklagte habe nach der Tat angegeben, Schmerzen im Fuß und am Hinterkopf zu haben. 

Entschuldigung an den Nachbarn

Nach dem Bericht der Fachärztin ergriff der Angeklagte das Wort an den geschädigten Nachbarn gewandt: „Ich möchte mich dafür entschuldigen, was ich getan habe.“

Der Nachbar wollte eigentlich nicht hören, was der Angeklagte ihm zu sagen hatte. Er hat vom Gericht dennoch das Wort erhalten. 

UPDATE 12 Uhr: "Ich dachte mir, er sei ein Psychopath"

Vernehmung des Angriffopfers und Nachbarn des mutmaßlichen Täter

Der Zeuge T. wurde im Rahmen der Verhandlung vom Vorsitzenden Richter vernommen. Er wurde nach dem Angriff auf die Ehefrau vom mutmaßlichen Täter attackiert.

Der Zeuge kenne den Angeklagten, da er über ihm eingezogen sei. Man habe sich das Internet geteilt. Außerdem sei Richard K. auch öfter herunter gekommen, weil es ihm zu laut war – der Zeuge T. spielt Musik.

Näherer Kontakt habe nicht bestanden. Der Zeuge T. habe öfter Streit von oben gehört. „Ich hab's immer krachen und schreien hören. Beide haben da geschrien. Das war aber nicht sehr oft, ich war aber auch oft nicht Zuhause.“ Richard K. habe auf ihn sonst einen friedlichen Eindruck gemacht.

Zur Tatzeit habe der Nachbar am Computer mit einen Freund geschrieben, als er ein lautes Geräusch von oben vernommen habe. Es sei auch weiterhin immer lauter geworden, weswegen er dann in das Treppenhaus gegangen und dort auf Richard K. begegnet sei.

„Ich habe schon im Treppenhaus sofort gewusst, der hat seiner Frau was angetan.“ Als der Geschädigte dem Angeklagten im Treppenhaus begegnete, sei er ihm sehr komisch vorgekommen. Man habe an seinen Augen gesehen, dass da etwas nicht stimme. Im Zuge der Ermittlungen hat er ausgesagt: „Ich dachte mir, er sei ein Psychopath.“

„Er hat immer wieder geschrien: 'Er hat meine Frau umgebracht!' Dann bin ich einfach gerannt.“ Der Zeuge T. habe bemerkt, dass er vom Angeklagten verfolgt wurde und dann zwei Messerstiche gespürt, bis ein anderer Nachbar den Angeklagten mit einer Eisenstange von ihm abgehalten habe.

T. habe außer einem Ziehen der Narbe bei Wetterumschwung keine weiteren körperlichen und psychischen Probleme.

Wenn der Nachbar mit der Eisenstange nicht gekommen wäre, hätte es nach Aussage von T. anders geendet.

UPDATE 11.10 Uhr: Die Situation nach der Tat

Der Zeuge S., Hauptkommissar der Kripo Rosenheim wurde vernommen: 

Der Hauptkommissar habe die Zeugin vernommen, die den durch Messerstiche verletzten Nachbarn in Empfang genommen habe. Sie habe nach Angaben des Zeugen S. Schlaggeräusche vernommen und bemerkte, wie aus dem Haus zwei Personen herausliefen. Ihr Freund, Herr W., sei dann mit einer Eisenstage bewaffnet auf die Straße gelaufen. Die Bewaffnung rührte daher, dass er zuvor die Rufe „Er hat meine Frau umgebracht“ gehört habe. Er schritt dann schließlich ein und es kam zu einem Gerangel.

Als schließlich die Streife eingetroffen sei, habe der Angeklagte Richard K. wirre Sachen geäußert. Eine zweite Streife sei in die Wohnung gegangen und fand dort die sich am Boden windende Ehefrau. Diese kam dann zunächst ins Krankenhaus Rosenheim und im Anschluss auf Grund ihrer schweren Verletzungen in eine Münchner Spezialklinik, wo sie auch Tage später verstarb. Der Nachbar war ebenfalls schwer verletzt und musste notoperiert werden.

Der Angeklagte habe sich unmittelbar nach der Tat nach Aussagen des Zeugen S. in einem sehr verwirrten und aufbrausenden Zustand befunden. „Er hat sich wirklich sehr komisch verhalten. Er schrie herum und sprach immer wieder davon, dass er Deutscher sei und er würde alles richtig machen. Er sei schließlich ins Innsalzach-Klinikum gebracht worden.

Richard K. habe immer wieder gerufen „Er hat meine Frau umgebracht, Er hat meine Frau umgebracht.“

Alle Bewohner des Hauses, sowie die Dozenten wurden zum Angeklagten befragt. Alle haben ihn als ruhig und freundlich beschrieben. Lediglich der geschädigte Nachbar habe hin und wieder Streit oder Weinen aus der Wohnung über ihm vernommen. Richard K. habe sich in der Hausgemeinschaft sehr zurückgezogen und viel gelernt. Bereits vor der Tat habe er von seinem Professor am 19. Juli 2015 die Mitteilung erhalten, dass er die entscheidende Prüfung bestanden habe.

Am Tattag sei er schließlich sehr verwirrt in der Hochschule Rosenheim erschienen, woraufhin die Polizei gerufen wurde, die bei ihm keine Eigen- oder Fremdgefährdung feststellen konnten und ihn schließlich zu seiner Frau nach Hause brachten. Diese habe erläutert, dass ihr Mann auf Grund des vielen Lernens verwirrt sei.

Auf Grund der Vernehmungen konnte festgestellt werden, dass das Ehepaar sehr glücklich gewesen sei und sie sich auf das Kind freuen würden. Der Angeklagte habe sich immer sehr gut um seine Frau gekümmert.

UPDATE 10.40 Uhr: Stimmen im Kopf als Auslöser?

Verlesung der Anklageschrift: 

Der 30-jährige Angeklagte aus Minsk habe seine schwangere Frau aus ungeklärten Gründen mit starker Gewalteinwirkung auf den Kopf geschlagen und sei der auf dem Rücken liegenden mehrere Male auf den Bauch gesprungen. Der Student habe hierbei in der Absicht gehandelt, die Angeklagte zu töten. Im unmittelbaren Anschluss sei er dann mit zwei Messern bewaffnet aus der Wohnung geflüchtet und auf dem unter dem Ehepaar wohnenden Nachbar getroffen, auf den er dann mit zwei Messern eingestochen habe.

Dem Beschuldigten wird im Zustand der Schuldunfähigkeit folgendes zur Last gelegt: 

Totschlag in Tateinheit mit Schwangerschaftsabbruch in einem besonders schweren Fall in Tatmehrheit mit versuchtem Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Der Beschuldigte habe bei den Taten unter einer akuten Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis gelitten. Er sei daher bei beiden Taten nicht in der Lage gewesen, das Unrecht der Taten einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln.

Der Mandant bat im Vorfeld seinen Rechtsanwalt Dr. Markus Frank darum, eine Erklärung für ihn abzugeben: „Der Angeklagte räumt die Tat vollumfänglich ein. Er habe laut Rechtsanwalt Stimmen gehört, die ihm diese Taten befohlen haben.“

Zeugenaussage des behandelnden Arztes aus der Psychatrie: 

Der Angeklagte habe nach Angaben des behandelnden Arztes, nachdem die anfängliche psychotische Erkrankung abgeklungen sei, ausführliche Angaben zu seiner Person sowie den Tatgeschehnissen gemacht. 

Wie der Arzt berichtete, habe der Angeklagte im Großen und Ganzen eine glückliche Kindheit gehabt. Auch in der Schule habe er passable Leistungen abgeliefert. In Deutschland legte er schließlich das Fachabitur in Passau ab, danach wurde er zur Bundeswehr nach Freiung Grafenau einberufen. Die Disziplin und Ordnung dort sei das Seine gewesen. Schließlich habe er ein Holzbaustudium in Rosenheim aufgenommen.

Ein prägender Einschnitt war, dass er die Abschlussprüfung seines Studiums zwei mal nicht bestanden habe. Im Juli 2015 war der dritte Versuch, weswegen er unter starkem Druck stand, die Prüfungen zu bestehen.

Angaben zum körperlichen Zustand des Angeklagten: 

Der behandelnde Arzt erläuterte, dass er nie schwer erkrankt gewesen sei. Alkohol habe auch nie eine Rolle in seinem Leben gespielt. Auch Drogen habe er nicht genommen. Der Arzt erzählte nun von den Angaben, die der Angeklagte selbst zur Tat machte: Er habe bei seinen letzten Prüfungen am 17. Juli 2015 sehr unter Anspannung gestanden und schlecht geschlafen. 

Zwei Tage zuvor habe er begonnen, Stimmen zu hören, die ihm befohlen haben, Dinge zu tun. Seine Ehefrau habe das bemerkt und ihm vorgeworfen er würde sich seltsam verhalten. Die Stimmen habe er anfänglich noch als lustig und seltsam empfunden, sie seien aber dann deutlich schlimmer geworden. Er habe Angst um seine Frau gehabt, da ihm die Stimmen gesagt haben, etwas Schlimmes würde passieren. Zuhause sei es dann immer wieder zu Streitigkeiten gekommen. 

Er ging davon aus, dass seine Frau sterben würde, habe das auch an der Hochschule Rosenheim gegenüber dem Dekan geäußert. Dieser habe dann die Polizei gerufen, die ihn nach Hause brachte. Die Dämonen in seinem Kopf haben ihm immer wieder Aufgaben gestellt. 

Die Stimmen hätten ihm gesagt, er solle seine Frau töten. Diese seien mehr und mehr auf ihn aufgedrungen. Er könne sich auf das Wort „einstampfen“ erinnern. Auf Grund der Stimmen, die immer wieder auf ihn einredeten, habe er seine Frau schließlich zu Boden geworfen und immer wieder auf sie eingetreten. Am offenen Fenster habe er dann geschrien „Hilfe, Hilfe, meine Frau ist tot.“

Daraufhin habe er die Wohnung verlassen und sei auf dem Gang auf den Nachbarn getroffen. Auch hier befahlen dem Angeklagten die Stimmen in seinem Kopf diesen zu töten. Er habe das Gefühl gehabt, wie ein Roboter zu agieren. 

Fragen an den Arzt: 

Der zuständige Richter wollte wissen, ob das bei diesem Krankheitsbild glaubwürdig sei Stimmen zu hören? Der Arzt bejahte dies. Auf die Frage, ob er sich zu seinem ungeborenen Kind äußerte, sagte der Arzt, er habe den Eindruck gehabt, dass er die ersten paar Tage die Tat noch gar nicht so richtig realisiert habe. Die Stimmen haben nach Aussage des Angeklagte selber Deutsch mit dem Angeklagten gesprochen.

Vorbericht

Drei Termine sind für den Prozess gegen den Tatverdächtigen Ehemann sind festgesetzt worden. Auftakt ist am Dienstag, den fünften April. Als weitere Verhandlungstermine sind der siebte und zwölfte April angesetzt.

Der Tatverdächtige Ehemann soll Mitte Juliin Rosenheim seine hochschwangere Frau und einen 28-Jährigen Italiener angegriffen haben. Die Frau und das ungeborene Kind starben wenige Tage später in einer Münchener Spezialklinik. Der 28-Jährige überlebte die schweren Messerverletzungen. Der 30-Jährige Ehemann der Frau wurde kurz darauf festgenommen.

Bluttat: Das ist bisher geschehen

Der Tatverdächtige sitzt seit seiner Festnahme Mitte Juli in einer geschlossenen Psychatrie. Bei dem Prozess geht es vor allem darum, den Mann dauerhaft in einer Psychiatrie unterzubringen. Dies ist erforderlich, wenn auf Grund einer psychischen Erkrankung davon ausgegangen werden müsse, dass der Betroffene weitere Straftaten begeht.

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