Begleiterin musste erst absteigen:

Notruf erst nach eineinhalb Stunden abgesetzt

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Schneizlreuth - Bange Minuten musste eine verletzte Wanderin am Karkopf überstehen. Ihre Begleiterin musste erst eineinhalb Stunden absteigen, ehe sie einen Notruf tätigen konnte:

Die Reichenhaller Bergwacht und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers "Christoph 14" haben am Montagmittag eine 22-jährige Wanderin aus Niederbayern vom Steig zwischen Karkopf und Törlkopf im Lattengebirge gerettet. Die junge Frau hatte sich auf dem unteren Weg rund 200 Meter südlich vom Karkopf-Stachus in etwa 1650 Metern Höhe so schwer am Fuß verletzt, dass sie schmerzbedingt nicht mehr weitergehen konnte.Ihre Begleiterin stieg daraufhin rund eineinhalb Stunden bis zur Moosenalm ab, wo sie auf Holländer traf, die gegen 12.50 Uhr per Handy einen Notruf absetzten.

Notarzt und Bergwachtmann kamen am 25-Meter-Tau

Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers "Christoph 14" brachte den Notarzt und einen Reichenhaller Bergwachtmann am 25 Meter langen Rettungstau zur Unfallstelle, wo sie die Patientin medizinisch versorgten. Sie wurde im Anschluss mit den Rettern per Tau nach Bayerisch Gmain ausgeflogen und von dort aus per Rettungswagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert.

Die Begleiterin musste wieder zur Einsatzstelle aufsteigen und dort den Rucksack mit dem Ticket für die Talfahrt mit der Predigtstuhlbahn abholen. Die Bergwacht war rund eineinhalb Stunden lang im Einsatz. Gegen 17 Uhr ging dann noch ein Notruf für die Bergwacht Marktschellenberg wegen eines erschöpften Wanderers in der Almbachklamm am Untersberg ein.

Pressemitteilung BRK BGL

Quelle: BGland24.de

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