Inklusionsschulen in der Region

Spaenle würdigt Lehrer-Engagement

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Schulleiter Klaus Neßler von der Franz-Liszt-Mittelschule Waldkraiburg hat von Kultusminister Ludwig Spaenle die Urkunde entgegen genommen. Seine Schule arbeitet mit der Joseph-von-Eichendorff-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum in Waldkraiburg zusammen.

Waldkraiburg/Grassau/Traunreut/Freilassing - Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat am Montag 32 Schulen aus Bayernn die Urkunde „Schule mit dem Schulprofil Inklusion“ ausgehändigt. Auch Schulen in der Region wurden ausgezeichnet:

Mittelschule Grassau mit Sonderpädagogischem Förderzentrum Traunstein.

„Die bayerischen Profilschulen unterstützen vorbildlich das gemeinsame Lernen und Leben von jungen Menschen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf“, betonte Kultusminister Spaenle. Er hob dabei vor allem das große Engagement der Lehrkräfte hervor: „Mit ihrem Einsatz tragen unsere Lehrkräfte wesentlich dazu bei, dass das Miteinander an den Schulen gelingen kann.“ Unter den nun 212 Profilschulen sind jetzt auch die Franz-Liszt-Mittelschule Waldkraiburg, die Mittelschule Grassau, Mittelschule St. Rupert Freilassing und die Wilhelm-Löhe-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum Traunreut.

Wilhelm-Löhe-Schule Sonderpädagogisches Förderzentrum Traunreut mit Diakonischem Werk Traunstein

Mit 100 weiteren Lehrerplanstellen zum Schuljahr 2015/16 stellt Bayern nunmehr 500 Lehrerplanstellen für die Umsetzung der Inklusion zur Verfügung. Zum kommenden Schuljahr sind weitere 100 Stellen eingeplant. Der Freistaat unterstützt die Lehrkräfte durch Fortbildung: Es werden bayernweit zahlreiche Fortbildungen zum Thema Inklusion angeboten, die speziell auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte an den einzelnen Schularten zugeschnitten sind. Das Thema Inklusion ist auch verpflichtender Studien- und Prüfungsinhalt für Studierende aller Lehrämter. Der Freistaat stellt in Kooperation mit den Kommunen zudem ein flächendeckendes Beratungsangebot zur Verfügung. Im Schuljahr 2015/2016 bieten an 73 Standorten, und damit an rund 20 Standorten mehr als im vergangenen Schuljahr, Lehrkräfte von Grund-, Mittel- und Förderschulen schulartübergreifend Inklusionsberatung an den Staatlichen Schulämtern an. Sie sind mit der Eingliederungshilfe und den kommunalen Schulaufwandsträgern im Dialog und helfen Eltern, ein möglichst passgenaues Schulangebot für ihr Kind zu finden. Bewährte Beratungsangebote bestehen zudem an den neun staatlichen Schulberatungsstellen und an vielen Förderschulen.

Inklusion in Bayern – Vielfalt der Angebote

Mittelschule St. Rupert Freilassing mit St. Zeno Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Reichenhall

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist eine zentrale Herausforderung des bayerischen Schulwesens. Dabei stehen in Bayern die Schülerinnen und Schüler mit ihrem konkreten Förderbedarf im Mittelpunkt. Der Freistaat setzt daher bei der Umsetzung von Inklusion neben besonderen Profilschulen auf eine Vielfalt der Angebote inklusiven Unterrichts. Die Förderzentren spielen als Lernorte und Kompetenzzentren weiterhin eine wichtige Rolle. Im vergangenen Schuljahr besuchten in Bayern rund 20.000 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf den Unterricht an einer Regelschule. Dazu kommen rund 2.000 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Förderschulen, die nach dem Partnerklassenkonzept oder in der offenen Klasse der Förderschule gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet werden.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Quelle: BGland24.de

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