Unfall auf B299 mit zwei Todesopfern

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Altötting - Auf der B299 bei Altötting ist es am Donnerstagvormittag zu einem schwerer Unfall gekommen, zwei Unfallopfer kamen ums Leben, eine Familie wurde schwer verletzt. **Video**

Gegen 12 Uhr stießen auf der B299 zwischen Altötting und Winhöring auf Höhe der Innbrück zwei Autos frontal zusammen. Ein 80-jähriger Rentner aus Bergisch Gladbach fuhr mit seinem Toyota auf der Bundesstraße von Winhöring in Richtung Altötting. Auf Höhe der neuen Innbrücke geriet er aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Autoauf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit einem entgegenkommenden Ford kollidierte. Der 80-Jährige, der in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde, verstarb noch an der Unfallstelle. Seine Beifahrerin, eine 74-jährige Rentnerin aus Köln, verstarb im Krankenhaus an den Folgen des Verkehrsunfalls.

Das unfallbeteiligte Fahrzeug aus dem Gegenverkehr war mit einer vierköpfigen Familie aus Töging a. Inn besetzt, die schwer verletzt wurde. Der 38-jährige Fahrer wurde ebenfalls eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Seine 38-jährige Ehefrau und die achtjährige Tochter wurden mit dem Rettungshubschrauber in ein Unfall-Klinikum verbracht. Der zehnjährige Sohn der Familie wird aufgrund seiner schweren Verletzungen einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt.

Tödlicher Unfall auf B299

Weitere Bilder von B299

Die Bundesstraße 299 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und zur Räumung der Unfallstelle mehrere Stunden gesperrt werden. Die Rettungskräfte des Roten Kreuzes und die Beamten der PI Altötting wurden von den Freiwilligen Feuerwehren der Ortschaften Altötting, Tüßling und Raitenhart unterstützt. Staatsanwaltschaft und Gutachter waren zur Klärung des Unfallherganges vor Ort.

Unfall im Stau mit Schwerverletztem

Im Zuge der Totalsperrung der B299 aufgrund  bildete sich ein Rückstau auf der Fahrspur von Winhöring nach Altötting. Hierbei ereignete sich ein Folgeunfall mit einem weiteren Schwerverletzten. Eine 51-jährige Frau aus Pilsting wollte auf der B299 wenden und scherte aus der Fahrzeugschlange nach links aus. Dabei übersah sie aber das von hinten herannahende Auto eines 41-jährigen „Retters vor Ort“ aus Töging a. Inn, der mit Blaulicht und Martinshorn an die Unfallstelle heranfahren wollte.

Es kam auf der linken Fahrspur zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 41-jährige wurde dabei schwer verletzt und wurde mit dem Rettungshubschrauber ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Die Unfallverursacherin wurde nicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Die Strecke konnte am Abend wieder freigegeben werden.

Rubriklistenbild: © fib

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