Freilassing und Salzburg:

Flüchtlings-Notunterkünfte: Druck ist sehr hoch

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Die Notunterkunft in Freilassing füllt sich nach kurzen Leerphasen immer schnell wieder.

Freilassing - Die kurzzeitige Überfüllung der Notunterkünfte haben die Verantwortlichen in Freilassing und Salzburg unter Kontrolle gebracht. Der Druck bleibt aber unverändert hoch.

Der Druck auf die Flüchtlings-Notunterkunft in Freilassing bleibt weiterhin sehr hoch. In der Nacht auf Donnerstag konnten zwar alle angekommenen Flüchtlinge durch den Einsatz eines Sonderzuges noch weitergeleitet werden, so dass die ehemalige Möbelhalle weitgehend leer war. Gegen Donnerstagmittag befanden sich aber bereits wieder 640 Menschen in der Notunterbringung, von denen 360 am frühen Nachmittag mit einem Sonderzug ins Bundesgebiet weitergeleitet wurden. Zusätzlich waren ab Donnerstagnachmittag mehrere Busse aus dem Raum Passau angekündigt.

Gleichzeitig befanden sich auf Salzburger Gebiet am Donnerstagnachmittag wieder rund 1.600 Flüchtlinge, die auf den Grenzübertritt nach Deutschland warteten. Deshalb kamen noch zwei weitere Sonderzüge vom Bahnhof Freilassing aus zum Einsatz, die mit insgesamt 950 Flüchtlingen besetzt werden konnten.

Die Flüchtlinge in Salzburg kamen unter anderem mit sieben Bussen aus der Steiermark. Die Busse haben 400 Flüchtlinge in die alte Autobahnmeisterei nach Liefering gebracht. "Dank der raschen Übernahme an der Grenze, waren genügend Kapazitäten vorhanden", betonte ein Sprecher der Stadt Salzburg. Insgesamt hielten sich dort zu diesem Zeitpunkt 516 Flüchtlinge auf. Im Laufe des Nachmittags wurden aber weitere 300 Personen in der alten Autobahnmeisterei erwartet.

An der Grenze befanden sich am Donnerstag rund 300 Flüchtlinge. Am Bahnhof waren es 720 Flüchtlinge in der Tiefgarage.


Sicherheitsgespräch im Berchtesgadener Land

Um die Sicherheitslage im Grenzgebiet im Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation im Landkreis Berchtesgadener Land geht es am Freitagvormittag in einem Gespräch des Landrates Georg Grabner mit dem Polizeivizepräsidenten, Leitender Kriminaldirektor Peter Mauthofer (Polizeipräsidium Oberbayern Süd) und dem Stellvertretenden Inspektionsleiter, Polizeioberrat Ludger Otto (Bundespolizeiinspektion Rosenheim). BGLand24 wird vor Ort sein und ausführlich berichten.

cz/Landratsamt BGL/Stadt Salzburg

Quelle: BGland24.de

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