Vorsicht vor illegalen Krachern

Silvesterböller: Das müssen Sie wissen

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Von diesen Böllern sollte man lieber die Finger lassen. Sie sind nicht nur illegal, sondern auch gefährlich.

München - Immer mehr Feuerwerk-Fans decken sich mit illegalen Raketen und Böllern aus Osteuropa ein. Dabei geht von der Pyrotechnik eine erhebliche Gefahr aus. Doch woran erkennt man legale Kracher?

Sowohl der verwendete Explosivstoff, als auch der unsichere Bau dieser illegalen Feuerwerksartikel aus Osteuropa berge eine große Gefahr für die Gesundheit, warnt das Landeskriminalamt (LKA).

Erst vor wenigen Wochen war ein Münchner erwischt worden, der sich auf einem Straßenmarkt in Tschechien mit 46 Kilogramm Böllern eingedeckt hatte. Der Besitz dieser Artikel ist ein Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz.

Legale Feuerwerkskörper sind mit einer BAM-Nummer gekennzeichnet.

In Deutschland zugelassene Pyrotechnik erkennt der Silvesterfreund an einer aufgedruckten BAM- oder einer CE-Zertifizierungsnummer. Je nach Gefährlichkeit werden sie in Kategorien eingeteilt. Die in Deutschland handelsüblichen Silvesterkracher sind in die Kategorie 2 (frei ab 18 Jahren) eingestuft. Nur Mini-Feuerwerk der Klasse 1 darf von Personen ab 12 Jahren gekauft werden. Strafbar macht sich übrigens auch, wer Feuerwerk der Kategorie 2 an Personen unter 18 Jahren weitergibt.

Die Finger sollten Sie in Deutschland von Pyrotechnik der Kategorien 3 und 4 (Mittel- und Großfeuerwerk) lassen. Die ist ausschließlich Inhabern entsprechender sprengstoffrechtlicher Erlaubnisse vorbehalten - auch, wenn sie im Ausland frei erhältlich ist.

Der Beginn des Verkaufs von Silvesterfeuerwerk startet an diesem Freitag. Es darf nur an Silvester und am Neujahrstag abgebrannt werden.

mm

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