Nach Großbrand des Rathauses

Söder sagt Straubing Hilfe für Wiederaufbau zu

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In Flammen stand das Rathaus von Straubing am Freitag.

Straubing - Nach dem Großbrand im historischen Rathaus in Straubing hat Finanz- und Heimatminister Markus Söder finanzielle Hilfen zugesagt. „Wir lassen Straubing nicht allein“, sagte der Minister.

„Wir werden jetzt genau prüfen, wie hoch die Schäden sind und welche Möglichkeiten es gibt, zu helfen. Auf jeden Fall wird es eine deutliche und kräftige Unterstützung“, sagte der CSU-Politiker der Mediengruppe „Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

Das Feuer hatte am Freitag große Teile des mehr als 600 Jahre alten Rathauses zerstört. Die Flammen im historischen Bereich des Gebäudes waren bis zu 15 Meter hoch aus dem Dachstuhl des Hauses geschossen. Verletzte gab es nicht. Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) hatte am Wochenende bekräftigt, dass das Rathaus aus dem Jahr 1382 wieder komplett aufgebaut werden soll.

Unterdessen soll in Straubing die Stadtverwaltung so schnell wie möglich wieder handlungsfähig gemacht werden. Bereits am Montagnachmittag hätten große Teile der Behörde wieder den Betrieb aufnehmen, sagte Stadtsprecher Johannes Burgmayer. Einige Dienststellen seien wieder an das Datennetz angeschlossen. Einschränkungen gebe es aber im Tourismusbüro und der Stadtkasse.

Großfeuer zerstört historisches Rathaus in Straubing

Für die Bürger wurde eine zentrale Telefonnummer (09421 9440) eingerichtet. An der vorderen Fassade des Rathauses wurde derweil zur Sicherheit ein Gerüst angebracht. „Es besteht zwar keine akute Einsturzgefahr, es könnten sich aber einzelne Fassadenteile lösen“, erläuterte Burgmayer am Montag.

Zur Brandursache konnte die Polizei auch am Montag noch nichts sagen. Es seien Experten am Unglücksort. Beim Ausbruch des Feuers hatten Bauarbeiten im Rathaus stattgefunden. Ob diese für den Ausbruch verantwortlich waren, ist noch unklar.

dpa

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