Spektakel mit Riesch & Co. im Olympiapark

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Maria Riesch wird sich vom Olympiaberg stürzen

München - Ein Hauch von Olympia wird über München wehen, wenn am 2. Januar die besten alpinen Skirennläufer im Olympiapark um Weltcuppunkte fahren. Die Details:

Die jeweils besten 16 Frauen und Männer der Weltcup-Gesamtwertung, darunter Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch, messen sich auf der 200 Meter lange Piste am Nordhang des Olympiaparks im Parallelslalom und sollen München auch einen ersten Vorgeschmack auf die Olympischen Winterspiele 2018 liefern, um die sich Bayerns Metropole bewirbt. “Das ist keine Pille-Palle- Veranstaltung. Jeder Sportler hat den Ehrgeiz, das Rennen zu gewinnen“, betonte Sportdirektor Wolfgang Maier am Montag in München.

Gewinner bekommt 158.000 Euro

Das Weltcuprennen unter Flutlicht vier Tage vor dem Nachtslalom in der kroatischen Hauptstadt Zagreb ist mit einem Preisgeld von insgesamt 200 000 Schweizer Franken (158 000 Euro) dotiert. Neben der “Sportlerin des Jahres“ Maria Riesch sollen Riesenslalom- Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg, Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl und auch Slalom-Ass Felix Neureuther 15 000 Zuschauer an den Olympiaberg locken.

Ein Skirennen in der Stadt könne die klassischen Ski-Orte nicht ersetzen, räumte Maier ein: “Aber es ist eine gute Möglichkeit, das junge Publikum zu erreichen. Und für die Rennläufer ist es eine besondere Herausforderung, eins gegen eins zu fahren.“ Das Ausscheidungsrennen ab Achtelfinale verspricht Hochspannung und kostet Konzentration und Konditition. “Die körperliche Anstrengung ist genauso groß wie bei einem Super-G“, meinte die ehemalige Rennläuferin Martina Ertl-Renz. Trotz des aktuellen Tauwetters in München verspricht Veranstalter Frank Seipp “optimale Pisten-Bedingungen. Bisher liegen schon 12 000 bis 14 000 Kubikmeter Schnee auf dem Berg“, berichtete er.

Der Münchner Parallelslalom soll ein fester Bestandteil des Weltcups werden. Der Internationale Ski-Verband (FIS) hat für die kommenden vier Jahre den Januar-Termin in seinem vorläufigen Kalender eingetragen.

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser