Ferienbeginn in Bayern

Autobahn-Staus: „Stinknormales Reisewochenende"

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Stau am Irschenberg in Bayern.

München - Der Beginn der bayerischen Schulferien und bestes Ausflugswetter haben den Reisenden auf Bayerns Autobahnen Staus und lange Wartezeiten beschert.

Vor allem auf den Autobahnen 8 und 9 kam es zu Behinderungen und Wartezeiten, teilte das Verkehrslagezentrum Bayern mit. Schwere Unfälle oder Massenkarambolagen seien jedoch glücklicherweise ausgeblieben.

Die Staus hätten am Samstagmorgen stark eingesetzt und dann zum Nachmittag hin etwas nachgelassen. „Im Grunde haben wir ein stinknormales Reisewochenende“, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Rosenheim. Vermutet wurde, dass auch die Sperrung des Karawankentunnels Auswirkungen auf den Verkehr in Bayern habe. Der Tunnel zwischen Österreich und Slowenien ist ein wichtiges Nadelöhr für den Verkehr nach Osteuropa. Genau klären lasse sich das aber nicht, hieß es.

Bereits am Freitag hatte der lebhafte Reiseverkehr begonnen. Auf den bayerischen Autobahnen kam es im Laufe des Tages zu fast 1000 Staus mit einer Gesamtlänge von 2624 Kilometern, teilte der ADAC mit. Damit liege das Bundesland an der Spitze im bundesdeutschen Vergleich, allerdings verlaufen durch Bayern im Vergleich auch die meisten Autobahnkilometer aller Bundesländer. Den mit 20 Kilometer längsten Stau Bayerns gab es am Freitag demnach auf der A8 von München in Richtung Salzburg. Auf der A3 von Nürnberg nach Passau zog sich der stockende Verkehr über 19 Kilometer. Zusätzlich erschwert wird die Reisesituation in Bayern auch durch knapp 250 Kilometer Baustellen.

dpa

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