Teilnahme am ESC-Vorentscheid

Alex Diehl: "Ich glaube einfach an den Song"

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Stockholm/Waging - Alex Diehl ist beim ESC-Vorentscheid dabei. Der Waginger sprach mit uns über seine Reaktionen und Gefühle sowie seine Pläne zum Auftritt.

Ein nationaler Vorentscheid, zehn Kandidaten, und mittendrin: Alex Diehl aus Waging. Der Singer/Songwriter aus dem Chiemgau darf beim ESC-Vorentscheid am 25. Februar als einer von zehn Acts an den Start gehen, um Deutschland beim Eurovision Song Contest in Stockholm zu vertreten.

"Das ist natürlich der Hammer, aber hauptsächlich wegen dem Lied. Ich glaube einfach an den Song und an seine Botschaft", so der 28-Jährige gegenüber chiemgau24.de. Er habe durch den Song große Wellen an Menschlichkeit gesehen, "und es hat mich so berührt, mit dem Lied so ein Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen."

"Es geht nicht um irgendwelche Punkte"

Überhaupt sei es für den sympathischen Bayer nicht wichtig zu gewinnen, sondern vielmehr, noch mehr Menschen mit dem Song zu erreichen: "Es geht mir nicht um irgendwelche Punkte, ich geh' einfach hin und freue mich über die Möglichkeit mein Lied so vielen Menschen vorzuspielen."Dass die ARD überhaupt auf seinen Song aufmerksam wurde, das verdankt Diehl seinen Fans. Durch tausende Facebook-Kommentare und Online-Petitionen wurde "Nur ein Lied" in ganz Deutschland und sogar über die Grenzen hinaus publik. "Das ist ein wunderbarer Zufall", freut sich Diehl.

Version mit Gitarre und Klavier?

Wie der Auftritt beim Vorentscheid aussehen soll hat der Waginger noch nicht geplant, Ideen hat der Musiker jedoch schon im Kopf: "Es wird vielleicht eine Version nur mit Gitarre und Klavier - auf jeden Fall eine reduzierte Version, weil es mir um die Botschaft geht. Ich hab' da keine Lust auf eine übertriebene Show."

Die Vorfreude auf den Abend hört man bei Diehl aber schon heraus: "Ich will natürlich die bestmögliche Performance zeigen." Das wollen aber natürlich auch die anderen Künstler, die beim Vorentscheid antreten, zu denen beispielsweise "Voice of Germany"-Siegern Jamie-Lee Kriewitz oder die Pop-Rock-Band "Luxuslärm zählen.

Studio - Auftritt - Studio

Von Konkurrenz-Gedanken bei Alex Diehl aber keine Spur: "Es ist schön neue Künstler kennenzulernen, und es sind richtig coole Acts dabei." Der Waginger macht sich auch keinen Druck: "Was passiert, passiert."

Bis dahin ist der Musiker aber voll eingespannt, denn der 28-Jährige will möglichst bis zum Sommer diesen Jahres sein neues Album fertig haben. "Ich bin momentan fast nur im Studio, dann kommt der Auftritt, und dann geht's wieder ins Studio", erklärt Diehl seinen Fahrplan für die nächsten Wochen.

Der Vollblut-Musiker hat also einen straffen Zeitplan. Trotzdem wird er die Zeit finden, sich optimal für den ESC-Vorentscheid vorzubereiten. Ganz Bayern wird dem Chiemgauer natürlich die Daumen drücken.

anh

Quelle: chiemgau24.de

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