Bei voller Fahrt zwischen Zorneding und Haar

Junger Ägypter springt bei Kontrolle aus Zug und stirbt

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Haar/Rosenheim - Am Freitagmorgen ist ein junger Ägypter aus einem fahrenden Zug gesprungen und gestorben. Die Bahnstrecke zwischen Zorneding und Haar war wegen des Notarzteinsatzes komplett gesperrt.

Update, 12.50 Uhr

Ein 17 Jahre alter Ägypter ist am frühen Freitagmorgen kurz vor München bei voller Fahrt aus einem Nachtzug gesprungen und dabei tödlich verletzt worden

Schleierfahnder hätten den jungen Mann gerade kontrolliert, sagte der Münchner Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins. Während sich die Beamten die Papiere anschauten, sei es dem Mann gelungen, in ein anderes Abteil des aus Verona kommenden Zuges zu gelangen. 

Er öffnete das Zugfenster und sprang hinaus. Der Vorfall ereignete sich gegen 6.30 Uhr nahe der Ortschaft Haar. Der junge Ägypter sei bereits zuvor einmal in Deutschland aufgegriffen und zur Ausreise nach Österreich aufgefordert worden.

UPDATE, 8.55 Uhr, Strecke wieder frei

Wie Radio Charivari soeben meldet, wird die Strecke Rosenheim-München in diesen Minuten wieder frei gegeben. Es kommt aber noch zu Verspätungen.

UPDATE, 8.18 Uhr, Pressemitteilung Meridian

Service:

Aktuelle Meldungen auf der Seite des Meridian

Aufgrund eines Polizei- und Notarzteinsatzes ist die Strecke zwischen Zorneding und Haar kurzfristig gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen ist zwischen Rosenheim und Grafing eingerichtet.

Zwischen Grafing und Zorneding wird gebeten, die S-Bahn zu nutzen. Zwischen Zorneding und München-Trudering ist ein Schienenersatzverkehr mit der S-Bahn eingerichtet.

Pressemitteilung Meridian

Erstmeldung, 8.04 Uhr

Nach einem Unfall am Bahnhof in Haar ist die Bahnstrecke zwischen Zorneding und Haar derzeit komplett gesperrt. Das teilte Radio Charivari in einem Facebook-Post mit.

Davon betroffen sind die Linien München-Rosenheim-Salzburg sowie München-Rosenheim-Kufstein. Nach ersten Angaben der Polizei ist am Bahnhof in Haar eine Person ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte sind bereits vor Ort. Wie lange die Aufnahme des Falles hier dauert und die Strecke gesperrt bleibt konnten weder Polizei noch Bahn sagen.

Hinweis der Redaktion: Aufgrund zahlreicher Verstöße gegen die Netiquette und befürwortende Statements zum Todesfall, mussten wir hier die Kommentarfunktion deaktivieren. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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