Münchner Bundespolizei ermittelt gegen fünf Männer

Mann (26) tritt gegen Kopf eines am Boden liegenden Mannes

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München - Ein Streit am Samstagmorgen (5. November) am Ostbahnhof eskalierte derart, dass die Bundespolizei nicht nur gegen fünf Männer ermittelt, sondern vier von ihnen auch verletzt wurden. Ein 26-Jähriger tat sich dabei äußerst aggressiv und aufgeputscht in "Karatemanier" hervor - er wird dem Haftrichter vorgeführt.

Zwei Personengruppen, darunter auf der einen Seite ein 26-jähriger und ein 45-jähriger Rumäne sowie drei stark alkoholisierte Männer im Alter von 46 bis 54 Jahren gerieten in Streit. Ursächlich soll das Verhalten eines Rumänen gegenüber einer unbekannten Frau gewesen sein. Von einem der drei Männer darauf angesprochen, trat der 26-Jährige in "Karatemanier" im Stand einem 46-jährigen Österreicher mit dem Fuß gegen Kopf und einem 54-Jährigen aus Pfronten in den Bauch, so dass dieser zu Boden ging. Der 26-Jährige trat mit dem Fuß gegen den Kopf des am Boden liegenden Mannes. Auch den dritten der Gruppe, einen 48-Jährigen aus Pfronten griff er tätlich an und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Hinzukommenden Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei gelang es den Rumänen zu überwältigen und festzunehmen. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde der Begleiter des 26-Jährigen, ein 45-jähriger Landsmann, von mindestens einem Mann aus der Dreiergruppe tätlich attackiert, so dass auch er zu Boden ging und nicht mehr selbständig aufstehen konnte.

Vier der fünf Beteiligten wurden verletzt. Von Prellungen im Gesicht und Körper, über Platzwunden und blutender Lippe bis hin zu einem Krankenhausaufenthalt des 45-jährigen Rumänen. Neben Drogentests, die bei den beiden Allgäuern positiv anschlugen, waren vier der Beteiligten auch erheblich alkoholisiert. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen diverser Körperverletzungsdelikte aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den 26-jährigen Rumänen eine Haftvorführung angeordnet.

Pressemitteilung Bundespolizei München

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