Urteil im September?

Anklage im Fall TechnoSan schrumpft

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Neuötting/München - Die Anklage schrumpft zusammen, nach 17 Monaten könnte endlich das Urteil fallen. Beweisanträge könnten den Prozess aber auch weiter verzögern.

Seit 17 Monaten beschäftigt sich die fünfte Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Rupert Heindl am Landgericht München II bereits mit dem Fall TechnoSan. Mittlerweile zeichnet sich ein Ende ab - auch weil die Staatsanwaltschaft auf Vorschlag der Strafkammer einige Fälle einstellen will. Wie der Alt-Neuöttinger Anzeiger berichtet, liegt die angeklagte Schadenssumme damit nur noch bei rund sechs anstatt bei knapp 13 Millionen Euro. Für die drei Nebenangeklagten (ehemalige TechnoSan-Mitarbeiter) fielen deutlich mehr Anklagepunkte weg als für den Hauptangeklagten (den Chef der Firma), berichtet die Zeitung.

Bereits am 31. August soll die Beweisaufnahme nun geschlossen werden. Für den 9. September sind die Plädoyers geplant, am 18. September soll dann das Urteil fallen. Denkbar ist allerdings, dass die Verteidiger mit Beweisanträgen ein Urteil hinauszögern. Die Anwälte des Hauptangeklagten hätten schon einmal die Aussicht auf ein baldiges Urteil mit neuen Beweisanträgen zerstreut, berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger.

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Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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