TechnoSan-Prozess

Größter Umweltskandal Bayerns? Anwälte: Von wegen!

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Neuötting/München - Zum Abschluss des TechnoSan-Prozesses haben nun auch die Verteidiger ihre Plädoyers gehalten und fordern weitaus mildere Strafen.

In der vergangenen Woche forderte der Staatsanwalt fast sieben Jahre Haftstrafe für den Ex-Geschäftsführer von TechnoSan wegen Umweltstraftaten und Betrugs.

Die Anwälte der Angeklagten verwiesen nun in ihren Plädoyers auf die Komplexität im Bereich Abfallrecht. Selbst Gutachter seien ins Schwimmen gekommen bei der Befragung im Prozess, wie also sollen ein Entsorger, ein Betriebsleiter und ein Lkw-Fahrer wissen, was rechtlich richtig und falsch sein - so beschreibt die Passauer Neue Presse die Verteidigungsstrategie.

Außerdem seien die Grenzwerte keineswegs so hochgradig schädlich, wie immer dargestellt wurde. Sie hätten in Wahrheit nahe am Grenzwert für Mineralwasser gelegen.

Laut der Passauer Neue Presse fordern die Anwälte für den Ex-Geschäftsführer maximal dreieinhalb Jahre. Für die drei Nebenangeklagten zwei Jahre zur Bewährung ohne Geldstrafe bzw. für den ehemaligen Betriebsleiter 180 Tagessätze. Montag wird das Urteil erwartet.

mg

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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