Der Entwickler kommt vom Tegernsee 

Neue App hilft Autofahrern beim Flirten 

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Tegernsee - "Benebby" ist eine neue App, um Leute kennen zu lernen. Seit Mitte März ist sie in 28 Ländern online. Aber was kann diese App? Wir haben mit dem Erfinder Florian Brutscher darüber geredet.

Die App benebby soll beim flirten helfen.

"Benebby" setzt sich aus den englischen Worten "be" (sein) und "nebby" (neugierig) zusammen und genau das macht die App auch: neugierig!

Vor einem Jahr erfand der Tegernseeer Florian Brutscher die App, die helfen soll, Leute kennen zu lernen und finanzierte sie mit seinem privaten Vermögen. Ein Businessplan und zahlreiche Termine bei fünf verschiedenen Banken später, schon konnte das Projekt "benebby" starten. Mittlerweile gibt es die App seit dem 14. März in 28 Ländern und in fünf Sprachen. 

"Benebby": So funktioniert's

Wer an der Ampel steht und den Fahrer des Cabrios neben sich besonders sympatisch findet, gibt ganz einfach dessen Autokennzeichen ein und die App sucht nach dem Profil des Fahrers. Wenn man das passende Profil gefunden hat, kann man der Person eine Nachricht schreiben oder sie "anstupsen" und sie oder ihn somit kennen lernen. 

Einfach das Autokennzeichen eingeben und mit etwas Glück die Person finden, die man unbedingt kennen lernen will. 

Sollte die gesuchte Person kein Profil bei "benebby" besitzen, wird die gesendete Nachricht ein Jahr lang gespeichert und sofort zugestellt, wenn ein Profil mit dem passenden Kennzeichen angelegt wird. 

Der Erfinder hätte seine App selbst mal gebraucht

Diese App hätte der Erfinder von "benebby" Florian auch schon mal selbst gebraucht. "Ich hab beim Einkaufen mich einfach nicht getraut ein Mädchen anzusprechen. Auf dem Parkplatz trennten sich dann unsere Wege. Da hätte ich so eine App wirklich gebraucht. So entstand die Idee", erzählt er. Und so wie ihm ging es schon mehreren, die vielleicht die Chance auf die Liebe ihres Lebens verstreichen ließen. Das soll ein Ende haben! 

DieApp ist kostenlos. Doch wie schaut es mit dem Datenschutz aus? Man hat eine "Privatsphären-Einstellung", so Brutscher, "mit der man sämtliche Angaben deaktivieren kann".

Wer jetzt neugierig geworden ist, findet weite Infos über die App unter www.benebby.de  

Pia Schmidbauer 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser