Veranstalter erklärt, wie's funktioniert

Singles aufgepasst: Münchens erste Tinder-Party!

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Zum ersten Mal findet auch in München eine Tinder-Party statt.

München - Von Berlin nach München: Zum ersten Mal findet auch in der bayerischen Landeshauptstadt eine Tinder-Party statt. Was diese Party so besonders macht:

Für Singles gab es auch schon schwierigere Zeiten: Dank einiger einfach zu bedienenden Dating-Pattformen wie "Tinder" ist es sehr einfach geworden, mit anderen Singles ins Gespräch zu kommen. Und weil Tinder so gehypt wird, gibt es auch Tinder-Partys. Nur in München fand bisher noch keine statt. Und das wird sich jetzt ändern: Lars Orlamünde und Andy Scherf veranstalten am heutigen Donnerstag, 26. November im Tor Club für die Münchner die erste Tinder-Party. 

Ein privater Shuttle fährt das Gewinner-Paar ins Hotel

Ähnlich wie bei der Tinder-App selbst, in der man mit einem Wisch über den Bildschirm nach rechts oder links oder dem Drücken des Like-Buttons festlegt, wen man attraktiv findet, wird es auch auf der Party möglich sein, Gästen Likes in Form von Stickern an das Shirt zu kleben. Auf die Person, die die meisten Likes erhält, wartet am Ende des Abends sogar eine ganz besondere Überraschung: Ein Shuttle wird sie - inklusive Begleitung, versteht sich - nach Hause oder ins Hotel fahren. 

Der Veranstalter über das reale Tinder-Erlebnis

"Wir wollen das, was sonst online passiert, offline stattfinden lassen", sagt Orlamünde über die Idee der Party. "Wir wollen, dass Tinder nicht nur virtuell ist, weil viele Leute auch nur zum Spaß ständig nach rechts wischen, um möglich viele Matches zu bekommen." Einen Match gibt es dann, wenn zwei Personen beim Profil des anderen ein Like abgegeben beziehungsweise beide nach rechts gewischt haben. 

Ein Gesellschaftsproblem?

Aber ist es eigentlich bedenklich, dass sich in unserer Gesellschaft so viele Personen inzwischen an Tinder bedienen, um einen (Gesprächs-)Partner oder auch einen kurzen Flirt zu finden? Trauen Männer und Frauen sich nicht mehr, einander anzusprechen? Orlamünde sieht das entspannt: "Auch wenn es solche Dating-Portale nicht zwingend bräuchte - sie machen es einfacher, sich mit Leuten zu verbinden. Dating-Portale gibt es doch schon lange - früher eben in Form von umständlichen Kontaktanzeigen."

Er räumt aber auch ein, dass die direkte "Kommunikation der Menschen untereinander möglicherweise etwas abgeflacht ist". Aber genau das hätte Tinder geschickt aufgegriffen. Außerdem solle man auch den Spaß an der Sache nicht vergessen - "Tinder ist doch auch einfach witzig", sagt Orlamünde. 

Wie viele Gäste etwa zu der Party kommen werden, kann Orlamünde nicht sagen, aber er hofft, es werden wie in Berlin mindestens 500 bis 600 Leute kommen. "Die Resonanz ist jedenfalls sehr groß, ich wurde schon von allen Seiten auf die Party angesprochen." 

Um 21 Uhr startet am Donnerstag, 26.11. die Tinder-Party, auf der natürlich auch Gäste ohne Tinder-Profil erscheinen dürfen. Bis 23 Uhr wird es im Tor Club in der Sonnenstraße 26 in München den ersten Welcome-Drink geben, außerdem warten eine Fotowand und einige andere Specials. 

Luca von Prittwitz

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