Mordkommission ermittelt in München

Kultfabrik: Schubserei endete tödlich - Mann verhaftet!

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München - Der Vorfall ereignete sich bereits am 19. Dezember, zwischenzeitlich verstarb ein 36-Jähriger. Nun wurde ein Verdächtiger verhaftet. 

Bereits am Samstag, 19. Dezember, wurde in den frühen Morgenstunden in der Kultfabrik ein 36-jähriger Kraftfahrer bewusstlos in eine Klinik eingeliefert und eine lebensbedrohliche Gehirnblutung diagnostiziert wurde.

Trotz einer sofortigen Operation, erlangte der Mann das Bewusstsein nicht wieder und verstarb schließlich in den Abendstunden des 2. Januar.

Erste Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung

Die polizeilichen Ermittlungen wurden nach einer entsprechenden Mitteilung durch die Klinik erst am Tag nach der Einlieferung des Verletzten aufgenommen und zunächst wegen schwerer Körperverletzung geführt.

Von der Polizei konnte ermittelt werden, dass der Kraftfahrer in der Nacht in verschiedenen Lokalen des Kunstparks Alkohol zu sich genommen hatte. Gegen 4 Uhr geriet er mit einem anderen, ebenfalls alkoholisierten Besucher, in eine Auseinandersetzung. Der 36-Jährige kam hierbei zu Sturz und erlitt die schwere Kopfverletzung, die letztlich zum Tod führte.

Das Fachkommissariat konnte als Tatverdächtigen einen 25-jährigen Mechaniker ermitteln.

Verhaftung am Dienstag

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge gegen den 25-jährigen Deutschen. Dieser wurde am Dienstag, 5. Januar, durch Kräfte der Mordkommission München verhaftet.

Der Tatverdächtige räumte bei seiner Vernehmung das Schubsen ein, wollte jedoch den Mann nicht ernsthaft verletzen.

Es werden weitere Ermittlungen durch die Mordkommission geführt.

Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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