Traunsteiner Touristiker entsetzt über LaGa-Aus

"Möchten wir überhaupt noch etwas riskieren?" 

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Traunstein - Das Ergebnis war eindeutig. Die Stadt Traunstein will keine Landesgartenschau im Jahr 2022 in ihrer Stadt. Touristiker, die einen Landesgartenschau begrüßt hätten, sind enttäuscht darüber. 

Nach einem eindeutigen Ergebnis spricht sich die Stadt Traunstein gegen eine Landesgartenschau im Jahr 2022 aus. Touristiker wie Fritz Schmuck sind enttäuscht. Seiner Meinung nach hätte nicht nur Traunstein, sondern auch die ganze Chiemgau-Region von einer Landesgartenschau profitiert. "Man darf nicht von einer Landesgartenschau von einem Jahr ausgehen, sondern die Nachhaltigkeit im Kopf behalten", sagte er der Bayernwelle Südost. Die Landesgartenschau hätte seiner Aussage nach höhere Übernachtungszahlen sowie Umsatzsteigerungen in der Region zur Folge haben können.

Ebenso enttäuscht ist auch der Ruhpoldinger Tourismusdirektor Markus Stuckmann. Er erinnert daran, dass kein Projekt, egal ob im Sport-, Veranstaltungs- oder Verkehrsbereich kein Risiko birgt. Die Frage, die man sich hierbei stellen muss ist, ob man überhaupt noch etwas riskieren will, oder ob man weiterhin den Status Quo verwalten will.

Auch der Leiter der Touristinformation Bergen, Wolfgang Helldobler, hätte die Schau gerne in der Region gehabt. Durch die Landesgartenschau hätte die Region deutschlandweit Bekanntheit erringen können. Seiner Meinung nach gehe die touristische Arbeit dennoch normal weiter und man hoffe, trotzdem noch möglichst viele Touristen in die Region locken zu können, wogegen man gerne mit einer Landesgartenschau geworben hätte. "Diese Chance haben wir uns leider vertan", meinte Helldobler enttäuscht. 

Quelle: chiemgau24.de

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