Biotop in Dorfen mit Pfütze verwechselt

Autofahrer will wenden und landet in Weiher

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Weil eine"Pfütze" sich als knapp 200 qm großes Biotop herausstellte, steuerte er seinen fahrbaren Untersatz direkt in den über einen Meter tiefen Weiher.

Dorfen - Dieser Toyota-Fahrer hat sich ordentlich verschätzt! Eigentlich wollte er auf dem Gelände einer Schreinerei nur wenden und interpretierte im Regen einen Weiher als "schimmernden Asphalt mit einer Pfütze".

 Der Fahrer eines Toyota Verso wollte seine Frau am Bahnhof abholen, war aber zunächst vorbeigefahren. Auf dem Gelände einer Schreinerei wollte der 79-Jährige aus der Nähe von St. Wolfgang wenden. Die im nächtlichen Regen schimmernde Fläche interpretierte er als Asphalt, auf dem sich eine Pfütze gebildet hatte.

Weil aber die "Pfütze" ein knapp 200 qm großes Biotop war, steuerte er seinen fahrbaren Untersatz direkt in den über einen Meter tiefen Weiher. Der Mann konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr von Zeugen aus dem Wagen gerettet werden. Er wurde im RTW untersucht, hatte aber wohl nur eine leichte Unterkühlung erlitten. Ein mit einem Kälteschutzanzug ausgerüsteter Feuerwehrmann fixierte den Havaristen am Abschleppseil eines Bergungsunternehmens, das den Toyota mit immer noch brennenden Scheinwerfern aus dem Pool zog.

Wieder an Land "bedankte" sich das Auto aufgrund eines Kurzschlusses mit einem lauten Hupkonzert bei den Helfern.

Autofahrer landet mit Toyota in Weiher bei Dorfen

In Aying, nur vier Kilometer von der Landkreisgrenze zu Rosenheim entfernt, ereignete sich vor einer Weile ebenfalls ein kurioser Unfall. Der Lenker eines A 6 hatte, auf der M 8 von Großhelfendorf kommend, offenbar die T-Kreuzung mit der Kreisstraße M 9 übersehen und war geradeaus auf das Gelände eines Bauernhofs gerast. Nach Überqueren einer Wiese überwand das Auto die knapp einen Meter hohe Einfassung eines Fahrsilos und stürzte in die sechs Meter breite und fast zwei Meter tiefe Lagereinrichtung.

Gaulke

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