Schwerer Bergunfall im Bereich Pürschling/Ammergebirge

70-Jähriger stürzt 80 Meter ab - schwer verletzt

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Unterammergau - Zu einem Bergunfall mit einem Schwerstverletzten kam es am Dienstag im Ammergebirge. Ein Rettungshubschrauber-Einsatz war wegen der Witterungsverhältnisse nicht möglich.

Am Dienstag gegen 16 Uhr ereignete sich am Maximiliansweg, dem Verbindungssteig zwischen den Pürschlinghäusern und dem Brunnenkopf ein schwerer Bergunfall.

Ein 70-jähriger Jagdgast aus dem Raum Freising war nach erfolgreicher Jagd, in Begleitung eines Berufsjägers auf dem Rückweg zu den Pürschlinghäusern. In der Nähe des Abzweigs nach Linderhof, etwa 20 Minuten von den Pürschlinghäusern entfernt, rutschte er an einer ausgesetzten Stelle des Weges aus und stürzte im Schrofengelände etwa 80 Meter ab. Er kam schwerstverletzt in einer Geländeverflachung zum Liegen.

Einsatz von Rettungshubschrauber nicht möglich

Aufgrund der äußerst widrigen Witterungsbedingungen war der Einsatz eines Rettungshubschraubers am Unfallort nicht möglich. Der Verunglückte musste deshalb durch Einsatzkräfte der Bergwachten Unterammergau, Oberammergau und Bad Kohlgrub sowie der FFW Unterammergau in einer aufwändigen Aktion geborgen werden. Im "Langental" konnte das BRK den Verunfallte dann übernehmen und ins Krankenhaus verbringen. Insgesamt waren circa 60 Einsatzkräfte an der Rettungsaktion beteiligt.

Die durch den Polizeibergführer der Polizeistation Oberammergau geführten Ermittlungen zum Unfallhergang dauern zwar noch an, nach den aktuellen Erkenntnissen stürzte der Jagdgast aber offensichtlich alleinbeteiligt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Oberammergau

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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