Nach 18-monatiger Verhandlung am Landgericht München II

TechnoSan: Das Urteil ist gefallen!

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Neuötting/München - Ein Mammutprozess ist zu Ende gegangen: Am Montag ist das Urteil im Fall TechnoSan gefallen. Dem Ex-Chef der Firma hatte eine hohe Haftstrafe gedroht.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, wurde der Ex-Geschäftsführer von TechnoSan wegen Betrugs in sieben Fällen zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Weil keine Fluchtgefahr besteht, wurde der Angeklagte nach eineinhalb Jahren Untersuchungshaft freigelassen. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, muss er wieder in Haft. Laut BR kann der Ex-Geschäftsführer in diesem Fall aber auf baldigen Freigang hoffen.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Hauptangeklagten eine hohe Haftstrafe von sechs Jahren und neun Monaten beantragt. Die Verteidigung hatte hingegen für eine moderate Gefängnisstrafe von dreieinhalb Jahren plädiert.

Zwei Mitangeklagte, die Assistentin des Geschäftsführers und der ehemalige Betriebsleiter, wurden zu Bewährungsstrafen von einem Jahr respektive einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Der Maschinenführer der Deponie wurde zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen verurteilt.

Der Fall TechnoSan hatte sich zu einem wahren Mammutprozess entwickelt. Die fünfte Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Rupert Heindl am Landgericht München II hatte sich rund 18 Monate mit dem Fall beschäftigt. Unter anderem hatten Beweisanträge der Anwälte des Hauptangeklagten den Prozess verlängert. Außerdem war Anfang des Jahres einer der Angeklagten bei einem schweren Verkehrsunfall verletzt worden, was die Verhandlung ebenfalls verzögert hatte.

bla

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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