Landgericht Amberg

Tod eines Babys: Vater freigesprochen

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Amberg - Ein Vater musste sich vor dem Landgericht Amber verantworten, weil er seine kleine Tochter totgeschüttelt haben soll. Er wurde freigesprochen.

Das kleine Mädchen war erst sechs Wochen alt, als sie auf grausame Weise starb: Es erlitt einen Schädelbruch, mehrere Rippenbrüche und Einblutungen und ein schweres Schütteltrauma. Das Mädchen war im Mai 2013 in einer Klinik in Weiden gestorben. Die Eltern hatte damals einer Obduktion zugestimmt, nachdem die Todesursache nicht bestimmt werden konnte. Als dabei die massiven Verletzungen entdeckt wurden, geriet der Vater des Mädchens ins Visier der Fahnder.

Gut eineinhalb Jahre nach dem Tod des Säuglings hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihn erhoben. Sie warfen dem 34-Jährigen vor, seine Tochter totgeschüttelt zu haben. Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe.

Bei dem Prozess am Landgericht Amberg wurde der Vater am Donnerstag freigesprochen. Die Kammer habe im Zweifel für den Angeklagten entschieden, sagte ein Sprecher des Landgerichts. Die Verletzungen des sechs Wochen alten Mädchens könnten auch von einem Unfall stammen.

Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge gefordert. Die Verteidigung plädierte dagegen auf Freispruch.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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