Vergewaltigung an Innlände

So kam es zu der schnellen Festnahme

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Mühldorf - Am Freitag war eine Frau an der Innlände vergewaltigt worden, noch am selben Tag kam es zu einer Festnahme. Die Polizei erklärt, wie es so schnell gehen konnte:

Am Freitagmorgen war eine junge Frau an der Innlände vergewaltigt worden. Nach Erkenntnissen der Polizei hatte zwischen 3.45 und 4.45 Uhr ein junger Mann im Bereich der Innstraße, auf Höhe der Berufsschule, das Opfer in ein Gebüsch gezogen und vergewaltigt. Nach der Tat war der Mann geflüchtet.

Noch am selben Tag wählte die Polizei den Weg an die Öffentlichkeit und verbreitete über die Medien eine sehr detaillierte Beschreibung des Täters. Bald darauf der Ermittlungserfolg: Die Kripo Mühldorf verhaftete noch am Freitagnachmittag einen dringend tatverdächtigen 24-jährigen Asylbewerber aus dem Senegal.

"Die Kripo hat super gearbeitet"

Laut Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, ist die schnelle Festnahme auch der detaillierten Täterbeschreibung zu verdanken, die der Polizei dank der präzisen Angaben des Opfers vorlag. Ein weiterer Grund für den raschen Ermittlungserfolg sei "die gute Arbeit der Polizei. Das muss man ganz klar so sagen", so der Polizeisprecher. "Die Kollegen der Kripo in Mühldorf, die die Sachbearbeitung übernommen haben, haben wirklich super gearbeitet und haben sehr schnell den Fokus auf eine Gemeinschaftsunterkunft, die gar nicht so weit weg ist vom Tatort, lenken können und haben dann dort tatsächlich eine Person gefunden, auf die alles zutrifft, was wir gesucht haben."

Der Polizeisprecher macht keine Angaben dazu, wie die Ermittler den Fokus auf die Gemeinschaftsunterkunft lenken konnten. "Ermittlungstaktische Dinge verraten wir nicht", so Sonntag. Der Polizeisprecher bestätigt lediglich, dass "Diensthunde" im Einsatz gewesen seien, "die uns auch geholfen haben". Zur Frage, ob die Hunde mit ihrem feinen Geruchssinn die Fährte des Täters aufgenommen haben, äußert sich der Polizeisprecher nicht.

bla

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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