In Alarmbereitschaft

Mehr Polizeikontrollen auf Bayerns Christkindlmärkten

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Pünktlich zum Wetterumschwung beginnen die Christkindlmärkte.

Augsburg - Lebkuchen, Glühwein, Christbaumkugeln - in Bayern beginnt die Weihnachtsmarktsaison. Die Polizei ist in diesem Jahr in erhöhter Alarmbereitschaft.

In Bayern beginnt die Weihnachtsmarktsaison - und das Wetter ist gerade rechtzeitig winterlich geworden. Als erster großer Markt wird an diesem Montag der Augsburger Christkindlesmarkt eröffnet. Bis zum Heiligen Abend bieten dort 131 Händler und Gastronomen ihre Waren, Getränke und Lebensmittel an. Mehr als 300 Gewerbetreibende hatten sich um die Buden auf dem Rathausplatz und an mehreren anderen Orten beworben, teilte die Stadt mit. In den folgenden Tagen beginnen auch in den anderen Städten die Weihnachtsmärkte.

Polizeiaufgebot nach Terror von Paris

Nach den Terroranschlägen von Paris und dem abgesagten Länderspiel in Hannover müssen sich die Besucher auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen einstellen. Die Polizei kündigte an, verstärkt Streife zu gehen, mehr Taschen zu kontrollieren als sonst und teilweise auch die Videoüberwachung zu erhöhen.

Der berühmte Christkindlesmarkt in Nürnberg startet am 27. November. Das neue Nürnberger Christkind, die 18-jährige Barbara Otto, wird wie üblich am Freitag vor dem ersten Advent das „Städtlein aus Holz und Tuch“ eröffnen. Die Besucher aus dem In- und Ausland können dann wieder traditionellen Weihnachtsschmuck, süße Leckereien wie Lebkuchen und Spekulatius und natürlich auch Glühwein kaufen.

Christkindlmärkte in München

In der Landeshauptstadt warten in den kommenden Wochen etliche Märkte auf Besucher. Etwa der Christkindlmarkt auf dem Marienplatz, das Weihnachtsdorf in der Residenz und der Weihnachtsmarkt rund um den Chinesischen Turm im Englischen Garten. Spezielle Angebote gibt es auch mit dem Mittelaltermarkt am Wittelsbacher Platz sowie mit dem rosaroten Markt Pink Christmas, dem schwul-lesbischen Christkindlmarkt im Glockenbachviertel.

Regensburg lockt unter anderem mit dem Romantischen Weihnachtsmarkt im Innenhof des Fürstenschlosses Thurn und Taxis sowie mit dem Lucrezia-Markt, bei dem Kunsthandwerker ihre Produkte anbieten. Als traditioneller bayerischer Weihnachtsmarkt präsentiert sich am Regensburger Neupfarrplatz der Christkindlmarkt, der eine mehr als 200-jährige Tradition hat.

Auch in Würzburg gibt es neben dem traditionellen Weihnachtsmarkt mit rund 100 Händlern noch einen speziellen Künstlermarkt. An den vier Adventswochenenden findet dieser im historischen Innenhof des Rathauses statt. Dort präsentieren mehrere Dutzend Künstler Malereien, Porzellan, Schmiedekunst, Kinderspielzeug und Weihnachtliches wie Christbaumkugeln.

Auch in zahlreichen kleineren Städten Bayerns werden Weihnachtsmärkte eröffnet. In Rothenburg ob der Tauber beispielsweise der Reiterlesmarkt und auf der Fraueninsel im Chiemsee der Christkindlmarkt mit rund 90 weihnachtlichen Buden.

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