Ungewöhnliches Modell

Stadt plant Sanduhr für Kurzparker

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Die Stadt Volkach plant neues Kurzparker-Modell.

Volkach - Freie Parklücke suchen, Sanduhr mit einem Saugnapf ans Fenster hängen - schon kann man im unterfränkischen Volkach bald sein Auto abstellen.

Während der Sand achtzehn Minuten lang rieselt, kann kostenfrei geparkt werden. Der Stadtrat um Bürgermeister Peter Kornell (Freie Wähler) hat sich bereits für den Plan ausgesprochen, wie mehrere Medien berichteten. Noch vor den bayerischen Sommerferien im Juli sollen erst einmal 5000 Sanduhren zu einem Preis zwischen zwei bis fünf Euro verkauft werden. So will die Stadt die Anschaffungs- und Marketingkosten wieder reinholen.

Ist die Sanduhr abgelaufen oder runtergefallen, sei das wie Parken ohne Parkschein. "Dann wird abkassiert", sagt Volkachs Tourismuschef Marco Maiberger. Auch wer die Uhr an die schräge Frontscheibe hänge, wo der Sand langsamer riesle, bekomme ein Knöllchen. Tricksereien - etwa die Uhr nochmal umdrehen - entlarvten die Ordnungswächter wegen der Zweifarbigkeit der Sanduhr sofort.

Vorbild für die Idee ist das württembergische Kirchheim unter Teck, wo die Sanduhren seit 2013 eingesetzt werden. Für den kurzen Sprung zum Bäcker und zur Apotheke muss man sich dort allerdings ziemlich sputen: Die Kirchheimer bekommen nur acht Minuten Parkzeit geschenkt.

dpa

Projekt Parksanduhr Kirchheim/Teck

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