BRK warnt vor "Trösterbären"-Betrügern

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Rosenheim - „Trösterbären“ sind Kuscheltiere, die den Kindern im Rettungswagen ein vertrautes Gefühl geben sollen. Das BRK warnt aber vor Betrügern.

Es ist eine gute Sache: Man gibt einem kranken oder verunglückten Kind einen hübschen Teddybären, an dem es sich festhalten kann, der Trost spendet und der ihm ein wenig Sicherheit in der nicht vertrauten Umgebung eines Rettungswagens bietet. Das Rote Kreuz im Landkreis führt seit vielen Jahren Teddys und andere Stofftiere mit, um den kleinen Patienten die Fahrt ins Krankenhaus leichter zu machen und hat gute Erfahrungen damit gemacht.

Mittlerweile wurde bekannt, dass Firmen im Landkreis von professionellen Call-Centern angerufen werden, die solche Tröster-Stofftiere zu verkaufen versuchen um sie nach deren Versprechen z. B. dem Rettungsdienst zur Verfügung zu stellen. Dass dafür kein Bedarf vorhanden ist, weil das BRK im Landkreis Traunstein für seine Einsätze mit Kindern bis zu zehn Jahren genug Plüschtiere auf Vorrat hat, bleibt unerwähnt.

Es wird vermutet, dass hier mit der Hilfsbereitschaft der Bevölkerung versucht wird viel Geld zu verdienen. Kurt Stemmer, Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), dazu: „Uns rufen in letzter Zeit verstärkt Firmen an und fragen ob dies seine Richtigkeit habe. Das können wir nicht bestätigen. Ein Fachmann hat uns bestätigt, dass manche Bären für höchstens ein Fünftel des angebotenen Verkaufspreises eingekauft werden können. Das BRK im Landkreis hat keine Vereinbarung mit irgendeiner Organisation, die für Trösterbären oder ähnliche Stofftiere Spenden sammelt oder die Kuscheltiere über Sponsoring finanzieren wollen.“

Pressemitteilung BRK Kreisverband Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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