Bisher wärmster Winter aller Zeiten

Überhaupt keine Schneeflocken in Sicht?

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Landkreis - Die Wetteraufzeichungen zeigen, dass es sich bisher um den wärmsten Winter aller Zeiten handelt. Doch wie schaut es mit Schneeflocken in nächster Zeit aus?

Die närrischen Tage sind vorbei. Man hatte fast das Gefühl, dass das Wetter mitfeiern wollte. Es hat in den vergangenen Tagen wirklich alles gegeben, um die Närrinnen und Narren ordentlich zu ärgern: viel Sturm der zahlreiche Rosenmontagszüge ausfallen lies, reichlich Regen, der nun sogar im Westen zu Hochwasser führt, dazwischen am Samstag regional Frühlingswetter mit Sonnenschein und Höchstwerte bis 17 Grad! 

An diese närrischen Wettertage werden die Verantwortlichen der Fastnacht, des Karnevals oder von Fasching sicherlich noch lange denken. Das Wetter hat wirklich alle zum Narren gehalten. „Der Winter, der hat sich dieses Jahr übrigens kaum blicken lassen. Auf den wärmsten November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1761,folgte direkt der wärmste Dezember seit Messbeginn. Der Januar fiel ebenfalls 1,6 Grad wärmer aus als im langjährigen Durchschnitt. Der Februar ist bisher sogar 5,3 Grad wärmer als normal. Damit ist der Winter aktuell der wärmste meteorologische Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net

Winter für alle? Das gab es in der Saison 2015/2016 wirklich nur eine knappe Woche im Januar. Der Dezember 2015 war dagegen sogar wärmer als der März 2015. Für alle Winterfreunde und sämtliche Wintersportorte in Deutschland, aber auch in den Alpen war das ein echter Horrorwinter. In den kommenden Tagen wird es wieder etwas kühler. Sollte der Februar mit einem Plus von 5,1 Grad über dem langjährigen Mittel enden, dann wäre es am Monatsende tatsächlich der wärmste Winter aller Zeiten. So oder so: einenPlatz in den Top 3 der wärmsten Winter seit Messbeginn hat der aktuelle Winter sicher! 

Klein durchgehender Flachlandwinter in Sicht 

„Schauen wir uns die nächsten Tage und den Trend bis Monatsende an, so müssen wir zum Leidwesen aller Winterfreunde feststellen: ein durchgreifender Flachlandwinter ist nicht in Sicht. Lediglich in den mittleren und höheren Lagen kann es vorübergehend mal etwas weiß werden. Unten bleibt es weitgehend nass-kalt. Es herrscht bestes Erkältungswetter“ erklärt Wetterexperte Jung. Die milde Luft ist einfach stärker als die Frostluft, kurzum: die russische Kältepeitsche ist in dieser Saison extrem schwach.

So geht es in den kommenden Tagen weiter: 

Donnerstag: 5 bis 9 Grad, freundlich, kurze Schauer möglich 

Freitag: 5 bis 9 Grad, Sonne und Wolken, hier und da Schauer 

Samstag: 5 bis 10 Grad, aus Westen Regenwolken 

Sonntag: 5 bis 9 Grad, viele Wolken, ab und zu Regen 

Montag: 5 bis 9 Grad, viele Wolken, immer wieder Regen, in höheren Lagen Schneeregen oder Schnee 

Dienstag: 3 bis 6 Grad, zeitweise Schneeregen bis in tiefe Lagen 

Mittwoch: 3 bis 6 Grad, viele Wolken, kurz Sonne und Schneeschauer 

Donnerstag: 1 bis 6 Grad, wechselhaft mit kurzen Schneeregen- und Schneeschauern 

Freitag: 2 bis 6 Grad. Bedeckt, etwas Regen 

Samstag: 2 bis 8 Grad, Mix aus Sonne und Wolken mit zeitweiligem Regen 

Sonntag: 5 bis 12 Grad, stark bewölkt und ab und zu Regen 

Nachts kann es besonders ab dem Wochenende wieder leichten Frost geben, dann kann es auf den Straßen rutschig werden, Autofahrer sollten unbedingt aufpassen und vorsichtig fahren

März wärmer als normal 

Ob sich der Winter verspätet im März meldet ist in diesem Jahr fraglich. Der aktuelle Wettertrend für den März vom US-Wetterdienst NOAA, sieht eher einen deutlich zu warmen März auf uns zukommen.

Pressemitteilung wetter.net

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