A95 bei Wolfratshausen sieben Stunden gesperrt

Horrorunfall: Geretsrieder (21) verbrennt in seinem Auto!

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Wolfratshausen - Ein fürchterlicher Unfall hat sich am Freitagabend auf der Autobahn München-Garmisch ereignet. Ein junger Mann verbrannte grausam in seinem Fahrzeug. Die Autobahn war sieben Stunden total gesperrt:

Am Freitagabend um 20.20 Uhr befuhr ein 21-Jähriger mit seinem Auto die Autobahn München-Garmisch zwischen den Anschlussstellen Seeshaupt und Wolfratshausen in Fahrtrichtung München. Der Geretsrieder war mit seinem PS-starken BMW auf dem linken Fahrstreifen der in diesem Bereich zweispurigen Autobahn unterwegs. An besagter Stelle wurde vor kurzem neuer Asphalt aufgebracht. Mit zahlreichen Hinweisschildern werden die Verkehrsteilnehmer auf den neuen Fahrbahnbelag hingewiesen.

Im Verlauf einer leichten Linkskurve geriet der Wagen auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern, kam nach rechts von der Straße ab und prallte gegen die Schutzplanke. Das Auto fing sofort Feuer, schleuderte durch die Wucht des Aufpralls quer über die Fahrbahn, kollidierte mit der Mittelschutzplanke, rutschte wieder über die Hauptfahrbahn zurück und kam letztlich in Vollbrand stehend auf dem Seitenstreifen zum Stillstand.

Auto in Vollbrand

Ersthelfer eilten sofort zum Unfallfahrzeug, um den Fahrzeugführer zu befreien. Das scheiterte, weil der BMW bereits lichterloh in Flammen stand. Der junge Mann starb in seinem Auto.

Die Autobahn musste im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt werden. Der Verkehr auf der nördlichen Richtungsfahrbahn konnte die Autobahn an der Anschlussstelle Seeshaupt verlassen. Nachdem von der Autobahnmeisterei eine sichere Vollsperre aufgebaut war, wurde der zwischen der Unfallstelle und der Anschlussstelle Seeshaupt wartende Verkehr entgegen der regulären Fahrtrichtung von der Autobahn gelotst. Der Stau reichte fast fünf Kilometer zurück.

Sieben Stunden Vollsperre

Die Brandbekämpfung und örtliche Umleitung erfolgte mit ca. 40 Einsatzkräften durch die Feuerwehren Penzberg und Beuerberg. Die vor Ort anwesende Vertreterin der Staatsanwaltschaft München II ordnete zur genauen Klärung des Unfallhergangs ein unfallanalytisches und unfalltechnisches Gutachten sowie die Sicherstellung des B;W an. Die sachbearbeitende Verkehrspolizeiinspektion Weilheim und die Polizeiinspektion Wolfratshausen waren mit mehreren Streifen im Einsatz.

Die Bergungsarbeiten konnten um 3.30 Uhr abgeschlossen und die Fahrbahnsperre komplett aufgehoben werden. Der entstandene Gesamtschaden beträgt ca. 11.000 Euro. Weitere Unfallzeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Weilheim unter Telefon 0881/640-302 zu melden.

Pressemeldung VPI Weilheim

Rubriklistenbild: © dpa

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