Woodstock-Feeling beim Muttertagskonzert

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Rosenheim - Auch das dritte Gartenschauwochenende war trotz unberechenbarem Wetter ein voller Erfolg für die Veranstalter.

Nach einer ziemlich regnerischen Woche kamen allein am Sonntag mehr als 15.000 Besucher. Schon am Vormittag gab es kurzzeitig lange Schlangen an den Kassen. An der Schönfeldstraße waren mehrere Reisebusse aus ganz Bayern und Südtirol zur selben Zeit angekommen und hatten ihre Reisegruppen quasi synchron am Eingang Mühlbachbogen „ausgespuckt“. Eine dritte Kasse wurde geöffnet und so konnte der kurzfristige Engpass bald beseitigt werden. Insgesamt besuchten in den zwei Wochen nach Eröffnung schon etwa 82.000 Menschen die Rosenheimer Landesgartenschau.

Landesgartenschau am Samstag

Der unverhofft trockene Samstag und das sonnige Muttertagswetter zogen tausende von Familien, viele mit ihren Müttern und Großmüttern gemeinsam auf die Gartenschau. Die neue Blumenschau mit vielen Vorschlägen für die eigene Terrasse, die Kelten und Römer in historischen Kostümen und eine große Modenschau mit maßgeschneiderter Mode boten Spaß, Information und Abwechslung. Auch der „Tag der Hilfskräfte“, der von den Maltesern, dem Technischen Hilfswerk und dem bayerischen Roten Kreuz organisiert wurde, war eine höchst informative Bereicherung. Viel Zuspruch fanden die Präsentation der Klepperfaltboote an der Kinderkajakstrecke und der Qigong-Kurs am Innspitz, der als magischer Ort zwischen den Flüssen eine perfekte Kulisse zum Entspannen bot.

Das Konzert von Harmonic Brass, die sonst rund um den Globus auftreten und diesmal in Rosenheim Halt machten, fand etwa 700 begeisterte Zuhörer. Ein Blechbläserkonzert erster Sahne – das fand auch der Wettergott und es blieb trocken. Richtige Woodstock-Stimmung kam dann beim Muttertagskonzert am Sonntagnachmittag auf. Werner Schmidbauer und Martin Kälberer traten vor mehr als 3000 Zuhören auf.

Vor der Bühne, aber auch rund um den Blütenfluss, auf dem Mangfalldamm und bis zum Helme Heine- Haus hatten es sich Gartenschaubesucher gemütlich gemacht, um in perfekter Open - Air - Atmosphäre alle Hits der beiden Musiker zu genießen. „Wir sind überwältigt, aber doch überrascht, dass der Andrang so groß ist“, verrät Alexandra Birklein, für die das große Interesse am Konzert auch organisatorisch eine Herausforderung war. „Ja, die Akustik ließ leider im hinteren Bereich zu wünschen übrig. Wir werden jetzt auf jeden Fall tontechnisch aufrüsten, damit die Musik bei der nächsten großen Veranstaltung auch auf der hintersten Picknickdecke zu hören sein wird“, verspricht sie. Beeindruckend war der Respekt den die vielen Konzertbesucher trotz aller Begeisterung den „Blütenfluss“ mit seinen üppigen Blumebeeten entgegen brachten. Überall auf dem Gelände wuselte es das ganze Wochenende, mehr als 15 000 Besucher flanierten an den Flussufern, beteiligten sich an den unzähligen Veranstaltungsangeboten, entspannten in den Liegestühlen, genossen die Blütenpracht und die Natur - und keiner Blume wurde ein Blatt gekrümmt.

Pressemitteilung Landesgartenschau Rosenheim 2010

Rubriklistenbild: © dpa

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