Auto wird bei Thalham von Regionalbahn zerfetzt

Zug-Unglück: So geht es Mutter und Tochter heute

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In dem Leihwagen saß eine junge Familie.

Thalham - Anfang Oktober ereignete sich ein tragisches Zug-Unglück im Landkreis Mühldorf. Ein Auto, besetzt mit einer Familie, wurde von einem Zug zerfetzt. So steht es um die Insassen:

Am Samstag, den 3. Oktober, ereignete sich gegen 12 Uhr ein schwerer Zug-Unfall bei Thalham. Zwischen den Gemeindem Schwindegg und Obertaufkirchen wurde ein Auto an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Zug mitgeschleift und zerfetzt. Zehn Feuerwehren aus der Umgebung waren im Einsatz.

In dem Fahrzeug befand sich eine 35-jährige Frau, ihre 13-jährige Tochter und ihr zweijähriger Sohn. Die Familie war mit einem Leihwagen auf dem Weg zum Flughafen - von dort aus sollten die drei nach dem Österreich-Urlaub den Heimweg zu ihrem Wohnort in Kanada antreten.

Das zweijährige Kleinkind befand sich bereits am Sonntag, einen Tag nach dem tragischen Unglück, nicht mehr in Lebensgefahr. Der medizinische Zustand der 35-Jährigen und der 13 Jahre alten Tochter wurde weiterhin als kritisch eingestuft.

Auch 11 Tage nach dem Unfall gibt es noch keine guten Nachrichten zu vermelden: Wie die Polizeiinspektion in Mühldorf gegenüber innsalzach24.de erklärte, scheinen sich Mutter und Tochter auch weiterhin in einem kritischen Gesundheitszustand zu befinden.

Das Unglück erinnert an den schrecklichen Zugunfall von Gars (ebenfalls Landkreis Mühldorf) am 15. Dezember 2014. Damals geriet eine Frau mit ihrem Auto auf die Bahngleise und sie wurde im Autowrack unter dem Zug eingeklemmt. Mittlerweile hat sie sich von dem Unfall erholen können.

Aus unserem Archiv:

Schwerer Zugunfall bei Thalham

bp

Quelle: innsalzach24.de

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