211.01.1011.01.10|Deutschland&Welt|
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Hamburg - Nachdem Tief Daisy vor allem in Norddeutschland für Schneechaos gesorgt hat, sorgt nun Bob für Nachschub an Kaltluft. Bei uns wird Neuschnee von höchstens 10 cm erwartet.

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Aus dem Innenministerium in Schwerin heißt es, auch wenn der Katastrophenalarm im Landkreis Ostvorpommern aufgehoben werden konnte, bleibe die Lage in Mecklenburg-Vorpommern angespannt. Immer noch gibt es zum Teil meterhohe Schneeverwehungen, viele Straßen sind gesperrt. Auch die Ostseeautobahn A20 ist immer noch nicht voll befahrbar.
Auf der Ostsee-Insel Fehmarn sind noch immer einige Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Zu drei oder vier Dörfern sei bisher noch keine Zufahrtsstraße geräumt worden, sagte ein Sprecher des zuständigen Bauhofs am Morgen. Am frühen Nachmittag sollen alle 42 Ortschaften wieder erreichbar sein.
Im Bahnverkehr kommt es ebenfalls noch zu starken Behinderungen. In Schleswig-Holstein sind auf der Ostsee-Insel Fehmarn weiter viele Gemeinden durch die Schneemassen noch von der Außenwelt abgeschnitten. Um Schüler nicht zu gefährden, fällt an vielen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen der Unterricht aus.
Heute ist es überwiegend bedeckt und zeitweise fällt etwas Schnee. Etwas kräftiger können die Schneefälle mitunter im Südosten sowie an der Ostsee sein. Direkt an der Küste ist sogar etwas Regen dabei, was zu Glätte führt.
In der Nacht zu Dienstag schneit es vor allem im Nordosten sowie im Süden und Südwesten noch etwas. An der Ostsee und am Alpenrand kann es mitunter auch mal etwas kräftiger schneien. Sonst ist es meist stark bewölkt, und es fällt kaum noch Schnee.
Passagiere am Frankfurter Flughafen sowie Bahnkunden müssen sich auch am Montag auf Ausfälle und Verspätungen einstellen.
Wegen einer beschädigten Oberleitung hat es am Sonntagabend im Großraum Würzburg massive Verspätungen und Ausfälle bei der Bahn gegeben.
In den nächsten Tagen wird Hoch "Bob" über Skandinavien für Nachschub von Kaltluft sorgen, so dass die Schneedecke hält und Deutschland fest im Griff des Winters bleibt.
Die deutsche Wirtschaft fürchtet angesichts des anhaltend harten Winters Einbußen in Milliardenhöhe. Auf Eis gelegt sind derzeit vor allem zahlreiche Bauprojekte, was zu Verlusten führt.
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03.02.12|Deutschland&Welt|0
