Bad Endorf - Er ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt: der Bad Endorfer Faschingszug! Kein Wunder also, dass sich Tausende von Narren dieses Spektakel am Sonntag nicht entgehen ließen!

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Bad Endorf war wieder fest in närrischer Hand. Natürlich kann man das Faschingstreiben in Endorf nicht mit den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf oder Mainz vergleichen. Doch Bad Endorf kann auf eine langjährige Tradition zurückblicken und so fand auch heuer wieder mit dem Närrischen Lindwurm der Fasching seinen Höhepunkt.
Über 8000 Besucher aus Nah und Fern wollten sich das Narrenspektakel dann auch nicht entgehen lassen, säumten die Hauptstraße und ließen sich vom bunten Treiben mitreißen. Rund 30 Wagen, sechs Musikkapellen, fünf Faschingsgilden mit ihren Prunkwägen und an die 20 Fußgruppen schlängelten sich von 14 Uhr an vom Busbahnhof aus entlang der Bahnhofstraße in Richtung Kirche, wo sich der Faschingszug gegen 15.30 Uhr in der Traunsteiner Straße auflöste.
Ob Prunkwagen oder Fußvolk, die Gruppen aus Bad Endorf, Söchtenau, Eggstätt, Rott, Vogtareuth, Bergen, Traunstein und Wasserburg haben sich wieder der großen Themen wie Deutsche Bahn, Kindergarten, Indianer, Fußball-WM in Katar, Hühner/Dioxin-Skandal, Wehrdienst, Olympia 2018, Zalando.de, Schuh des Manitou und dem Benzin E10 mit viel Kreativität und Fantasie angenommen. Aber auch das kommunalpolitische Geschehen wie die so genannte ‚Endorfer neue Mitte‘ oder die Verkehrsproblematik im Dorf waren Themen.
Auch die Faschingsgilden aus Aschau, Prien und Vogtareuth nahmen mit ihren Prinzenpaaren am farbenfrohen Gaudiwurm teil. Doch nach dem Zug war das bunte Treiben natürlich noch lange nicht vorbei. Stände mit Krapfen und Getränke luden zum weiterfeiern ein. Die ganze Hauptstraße war weiter bis in den späten Abend fest in feierwütiger Hand.
amf
Rubriklistenbild: © Ammelburger


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