Rosenheim - Es ist völlig egal, ob RTL-Bachelor Paul Sissi Fahrenschon heute Abend eine Rose gibt. Die Rosenheimerin (23) hat durch die Teilnahme an der Show schon jetzt gewonnen.

© RTL
Ihre natürliche, bayerischbodenständige Art, ihre Herzlichkeit und ihr Akzent hätten ihr mit Sicherheit viele Sympathien eingebracht, glaubt Fahrenschon. Schon als Herbstfest-Reporterin für rosenheim24 punktete sie mit einer Mischung aus Charme, Lokalkolorit und Lebensfreude.
„Für mich war‘s perfekt“, bilanziert Sissi Fahrenschon denn auch im Rückblick auf die Show und darauf, was RTL aus dem stundenlangen Material an Sendezeit letztlich zusammengeschnitten hat. Jede Bachelor-Folge „plus die Wiederholung“ habe sie sich angeschaut. Beim ersten Mal, gibt sie offen zu, sei schon ein „bissl fremdschämen“ dabeigewesen, aber dann sei es mit jeder Folge besser geworden. „Für mich war‘s ja auch neu, ich wusste ja auch nicht, was die aus unseren Sätzen gemacht haben.“
Bachelor Paul Janke aus Hamburg hatte sich auf dem Weg zur Entscheidungsfindung beherzt durch das Bewerberinnenfeld geknufft, geknutscht und gekuschelt. Für Sissi nicht immer ganz einfach: „Nur nicht zu viele Gefühle investieren“, sei das Minimalziel gewesen, mit dem sie in die Show gegangen sei, erzählt Fahrenschon dem OVB. Aber dann habe sie gemerkt, dass erstens Paul toll ist und zweitens Paul sie toll findet – „und dann ging alles plötzlich wie von allein.“
Und noch mehr: Dass aus der Sendung und speziell ihrem Erfolg ein derartiger Hype entsteht, damit hätte Sissi „nie gerechnet. Ich war darauf auch überhaupt nicht vorbereitet!“ Klar habe sie gewusst, dass ein RTL-Format wie dieses bei Zuschauern ankommen wird. Aber dass sie deswegen auf der Straße erkannt wird, dass sie auf Berlinale-Parties feiern und zu Klitschko-Kämpfen eingeladen, ja dass sie sogar einen eigenen PR-Manager brauchen würde– „des is a Traum, einfach ganz ganz schee!“
Eigentlich ist es da ganz egal, ob Paul ihr heute Abend auch noch die Frage stellen wird: "Nimmst du meine Rose an?"
zip/Oberbayerisches Volksblatt



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