028.07.1028.07.10|AllgemeinNeu
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Dresden -

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Diabetiker des Typs I können sich verhalten auf eine neue Methode freuen.
Hoffnung für die Behandlung von Diabetes Typ I-
Diabetes Typ I tritt meist schon in der Kindheit auf; insulinbildende Zellen werden dabei zerstört. “Derzeit kann man diese Patienten grundsätzlich bis zu drei Mal transplantieren“, erklärte Ludwig. Die transplantierten Inselzellen hätten bisher aber nicht immer die erhoffte Lebensdauer und Leistungsfähigkeit. Die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse sind der Ort für die Bildung von Insulin, die wiederum durch den Blutzuckerspiegel geregelt wird. Mit der neuen Methode wären Nach-
Ihre Versuche mit Mäusen lassen hoffen. Den Tieren wurden Inselzellen von Ratten transplantiert, deren Hormonausschüttung zuvor durch die spezielle Substanz angeregt wurde. “Die transplantierten Inselzellen zeigten im Organismus eine deutlich verbesserte Leistungsfähigkeit“, so die Wissenschaftlerin. Der Zuckerstoffwechsel der Tiere verbesserte sich deutlich mehr als bei Mäusen mit normalem Transplantat. Die biologische Substanz wurde als Impulsgeber für die Produktion des Wachstumshormons entwickelt und patentiert. “Sie besteht aus 29 künstlich erzeugten Aminosäuren, die potenter und länger wirksam sind als das ursprüngliche Wachstumshormon.“ Die Forschungsergebnisse der Dresdner wurden in der Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences“ publiziert.
dpa