Herzinfarkte sind morgens am schlimmsten

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Herzinfarkte sind morgens am schlimmsten.

Herzanfall, Herzattacke oder Infarkt - ein kleines Blutgerinsel im Herz ist die Ursache für eine folgenschwere Erkrankung. Doch auch die Tageszeit spielt dabei eine große Rolle.

Herzinfarkte am Morgen und am Vormittag haben besonders schlimme Folgen. Durch sie stirbt mehr Herzmuskelgewebe ab als durch Infarkte zu anderen Tageszeiten. Außerdem ereignen sich Herzinfarkte vormittags besonders häufig.

Zu diesen Ergebnissen sind Forscher in Madrid gekommen, indem sie Daten von rund 811 Infarktpatienten eines örtlichen Krankenhauses auswerteten. Wie sie in der Online-Ausgabe der Zeitschrift “Heart“ berichten, hatten die Infarkte zwischen sechs Uhr morgens und zwölf Uhr mittags zu rund zwanzig Prozent mehr totem Gewebe geführt als die Infarkte, die sich zu anderen Tages- oder Nachtzeiten ereigneten.

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Auch sei die Zahl der Patienten, die einen Infarkt von morgens bis mittags gehabt hätten, mit 269 am größten gewesen, gefolgt von der zwischen zwölf und achtzehn Uhr (240 Patienten), der zwischen achtzehn und null Uhr (161) sowie der zwischen null und sechs Uhr.

dapd

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