Kopfweh, schlaflos: So macht uns Hitze krank

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Schlafstörungen, Kopfweh - Frauen leiden häufiger unter Hitzebeschwerden als Männer.

Landkreis - Endlich Sonne, endlich warm. Nach dem eisigen Sommerbeginn hatten wir darauf gar nicht mehr zu hoffen gewagt. Doch jetzt setzt uns die Hitze zu. Eine Studie zeigt, wie sehr.

Download-Tipp:

DAK-Studie "Auswirkungen der Hitzewelle auf das eigene Wohlbefinden" (pdf)

54 Prozent der Deutschen bereitet die derzeitige Hitzewelle leichte (42 Prozent) oder sogar starke (12 Prozent) Probleme. Nur 45 Prozent der Bundesbürger fühlen sich durch die Hitze gar nicht gesundheitlich beeinträchtigt.

Frauen leiden vergleichsweise häufiger unter den hohen Temperaturen.

Als häufigste Beschwerden, nennt die aktuelle Studie der DAK "Auswirkungen der Hitzewelle auf das eigene Wohlbefinden", Schlafstörungen (64 Prozent). 41 Prozent leiden unter Schwindelgefühlen und Kreislaufproblemen, 31 Prozent unter Kopfschmerzen oder Migräne und 29 Prozent unter Konzentrationsstörungen. Sieben Prozent gaben Herzbeschwerden an.

Gut für uns Bayern:

Ganz Bayern schwitzt – doch den meisten machen die hochsommerlichen Temperaturen nichts aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK.

Demnach haben über die Hälfte der befragten Bayern überhaupt keine gesundheitlichen Probleme, jeder dritte nur leichte. „Im Vergleich zu den anderen Bundesländern kommen die Bayern mit der Hitze am besten zurecht“, sagt Tanja Knieler, Pressesprecherin der DAK in Bayern. Nur acht Prozent haben starke Beschwerden. Am meisten zu schaffen macht die Hitze den Menschen in Nordrhein-Westfalen, wo 63 Prozent Gesundheitsprobleme haben.

„Die hochsommerlichen Temperaturen sind dennoch für den Körper eine extreme Belastung“, erklärt Knieler die Ergebnisse. Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke und Kinder müssten sich speziell auf die Hitze einstellen.

„Mein Gesundheits-Tipp: Trinken. Tauchen. Träumen.“ Wer unter den Temperaturen leide, solle jetzt viel Flüssigkeit zu sich nehmen, sich kühl abduschen und Stress vermeiden.

Am meisten leiden die Bayern bei der Hitze unter Schlafstörungen. Das geben 58 Prozent der Befragten mit Beschwerden an. 36 Prozent klagen über Schwindel oder Kreislaufbeschwerden. Bei Kopfschmerzen oder Migräne ist die Zahl der Betroffenen ähnlich. Unter Konzentrationsstörungen leiden 32 Prozent. Sieben Prozent geben an, unter Herzproblemen zu leiden.

(Quelle: DAK)

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