Schicker Schutz für Kinderaugen

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Sonnenbrillen schützen empfindliche Kinderaugen vor gefährlicher UV-Strahlung.

Berlin - Kindersonnenbrillen sind mehr als modisches Beiwerk. Mit dem richtigen UV-Filter schützen sie Kinderuagen vor gefährlichen Schäden. Hier sind Tipps für die richtige Wahl.

„Slip, slap, slop, slide“ – mit diesen vier Worten sensibilisieren australische Eltern ihren Nachwuchs für ausreichenden Sonnenschutz. “Slip“ dir ein Shirt an, “slop“ dir Sonnenmilch auf die Haut, “slap“ dir einen Hut auf den Kopf und “slide“ dir die Sonnenbrille vor die Augen. Letztere gehört auch in unseren Gefilden auf jede Kindernase. Zwar scheint die Sonne hierzulande nicht ganz so intensiv wie auf dem roten Kontinent. Dennoch brauchen gerade empfindliche Kinderaugen ausreichenden Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung. Sonnenbrillen für die Jüngsten müssen dabei vor allem dem kindlichen Bewegungsdrang standhalten. Und ihren kleinen Trägern gefallen.

Kindersonnenbrillen sind kein Spielzeug. Flohmarkt oder Spielwarenhandel sind daher die falschen Adressen, um eine passende Sonnenbrille für den Nachwuchs zu kaufen. Der Frühjahrs-Einkaufsbummel sollte in jedem Fall zum Augenoptiker führen. Beim Kauf gilt es zunächst ganz banal erscheinende Dinge zu beachten. Neben einem ausreichenden UV-Schutz sollte die Brille bruchsicher und flexibel sein. Denn angesichts von Frühlingsluft, Sonne und Wasser kann das kindliche Temperament schon mal Purzelbäume schlagen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Damit die kleinen Sonnenanbeter auch beim Spielen, Rennen und Herumtollen den Durchblick behalten, dürfen weder Fassung noch Gläser brechen oder zerkratzen. Dafür sorgen flexible, aber robuste Kunststoffe, die auch mal scharfen Sandkörnern oder einem ordentlichen Schlag trotzen. Kinder wollen die Welt entdecken – Schlieren oder Verzerrungen im Glas sind da hinderlich. Eine Kindersonnenbrille von guter Qualität liefert ein scharfes Bild ohne Streifen und Zerrbilder.

Auch wenn Erwachsene übergroße Modelle besonders schick finden – für Kinder sind sie ungeeignet. Brillenbügel und Nasensteg sollten so individuell angepasst werden, wie jedes Kind nun mal ist. Dabei berücksichtigt der Fachmann auch den flachen Nasenrücken des Kindes. Die Bügel sollten möglichst eng am Schläfenrand anliegen. Denn Kinderhaut ist deutlich empfindlicher und Druckstellen entstehen schneller als bei Erwachsenen.

Und was, wenn der Sprössling die Brille nicht tragen möchte? Die Sorgen vieler Eltern sind hier unbegründet. Wenn das Kind mit der Sonnenbrille besser sehen kann – etwa weil es nicht geblendet wird – behält es die Brille meist freiwillig auf. Außerdem finden Kids Sonnenbrillen ziemlich cool. Vorbilder sind wie so oft die “Großen“. Wenn Mutti, Papa und der ältere Bruder die dunklen Scheiben wie selbstverständlich tragen, werden auch die Kleinen mitziehen. Hilfreich ist es zudem, wenn sie bei der Brillenwahl mitentscheiden dürfen. Denn ob Australien oder Deutschland – für alle Kinder gilt: Wer seine Brille mag, der trägt sie auch.

 

(Presseinformation Kuratorium Gutes Sehen e.V.)

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